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marinehistorischer Roman, Taschenbuch Dieser in der Handlungsabfolge dritte Band der Reihe wurde vom Autor erst nachträglich im Jahr 2005 zur inhaltlichen Ergänzung der Reihe verfasst! Das Jahr 1774 beginnt für die beiden Freunde Richard Bolitho und Martyn Dancer mit der Leutnantsprüfung, die von den beiden auch mit Bravour bestanden wird. »Bruderschaft zur See« ist der Kürzeste aller Richard Bolitho Romane, ist aber wichtig für all jene, die wie ich, Reihenleser sind und nicht gerne Lücken haben. Denn zwischen »Strandwölfe« und dem bis 2005 dritten Band »Kanonenfutter« gibt es durchaus eine inhaltliche Lücke, die nicht gerade klein ist. »Bruderschaft zur See« füllt diese mit einem spannenden Roman, dessen Ende allerdings ein klein wenig hingeklatscht wirkt. Aber das rasche Ende sollte einem nicht den Genuss dieses Romans verhageln. »Bruderschaft zur See« ist spannend geschrieben, vom Schreibstil her irgendwo zwischen den Anfängen und den neuen Romanen. Und trotz der Kürze des Buches kein Buch für einfach so zwischendurch. Aber Richard Bolitho und Martyn Dancer haben Glück. Beide werden Mitglieder der Überführungscrew unter dem Ersten Leutnant der »Gorgon«. Wer noch das Leben an Bord eines Linienschiffes von Band 1 »Die Feuertaufe« im Kopf hat, hat hier die erstklassige Möglichkeit eines Vergleiches zwischen Linienschiff und Marssegler, zwischen Stammbesatzung und Übergangsmannschaft. Die Kürze der ersten Romane der Bolitho-Reihe erlaubt es dem Leser, diese Vergleiche anzustellen, und als angehende Historikerin kann ich nur empfehlen, dies zu nutzen. Denn spannender wird man so etwas nicht machen können!
© Cornelia Sibilitz |
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