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Jim ButcherDie dunklen Fälle des Harry Dresden - Band 5 Silberlinge Death Masks, New York, USA 2003 Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski Titelillustration von Chris McGrath Dark Fantasy, Taschenbuch www.droemer-knaur.de Ein neues Abenteuer für Harry Dresden steht an. Ein Problem, dem er begegnet gibt, sich in der Person von Nikodemus zu erkennen. Nikodemus ist der Anführer einer obskuren, okkulten Bruderschaft. Die Mitglieder der Bruderschaft sind von gefallenen Engeln besessen und haben zurzeit nur eins im Sinn. Sie wollen sich in den Besitz des Turiner Grabtuches bringen. Welche genaue Bedeutung das Tuch für die Denarier, so nenne sie sich selbst, hat, ist für Harry Dresden auf den ersten Blick nicht ganz klar. Sicher ist er nur in der Hinsicht, dass er nicht will, dass sie das Tuch erhalten. Unerwartet erhält er Hilfe von den Rittern des Kreuzes, als da wären Michael, Sanya und Shiro. Jim Butcher ist ein Autor, der mich durchaus fasziniert. Er schreibt schnell, ungewöhnlich, abenteuerlich und doch mit viel Gefühl für seine Handlungsträger. Manchmal ist er im Erzähltempo etwas zu schnell, und dann überschlagen sich die Ereignisse und Harry Dresden läuft Gefahr, entweder ein Superheld oder unglaubwürdig zu werden. Beides würde der Figur und dem bisher gezeichneten Charakter zuwiderlaufen. Dennoch, ich hatte viel Spaß beim Lesen und beim dritten Mal in der Notaufnahme am Tropf war dieser Roman eine sehr hilfreiche Ablenkung. © Erik Schreiber |
Jim ButcherDie dunklen Fälle des Harry Dresden - Band 5 Silberlinge Death Masks, New York, USA 2003 Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski Titelillustration von Chris McGrath Dark Fantasy, Taschenbuch www.droemer-knaur.de Lange hält die Atempause nicht an, die Harry nach dem Krieg der Feen nutzen kann. Ein hoher Kriegsherr der Vampire des Roten Hofs fordert den Magier zum Duell auf Leben und Tod heraus. Um Unschuldige zu schützen willigt Harry ein, nicht ahnend, auf was er sich eingelassen hat. Doch das ist nur eines der Probleme, mit denen sich Harry herumschlagen muss. Seine ehemalige Freundin Suzan, infiziert mit dem Vampirkeim, taucht wieder auf, um mit Harry zu reden und ihn zu unterstützen. Doch auch eine finstere Dämonensekte hat es auf den Magier abgesehen. Die dreißig Silberlinge, die Judas für den Verrat am Messias erhalten hat, sind an dreißig Dämonen gebunden. Ihr Anführer Nikodemus will Harry Dresden in den illustren Kreis der Dämonendiener aufnehmen. Gemeinsam mit seinen Freunden, den Rittern vom heiligen Kreuz, nimmt Harry den Kampf auf … Auch im fünften Band der dunklen Fälle des Harry Dresden büßen die Erlebnisse des einzigen praktizierenden Magiers von Chicago nichts an Tempo und Spannung ein. Wieder geht es flott und mit reichlich Witz und Action auf Dämonenjagd. In »Silberlinge« baut der Autor Jim Butcher abermals eine Brücke zwischen Humor und düsterer Phantastik, die den gesamten Roman über stabil und bis zur letzten Seite spannend bleibt. Erstaunlich, wie Butcher immer wieder neue Ideen und Einfälle in die Handlung integriert. Auch in diesem Fall wird Dresden an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit strapaziert. Doch glücklicherweise ist der Magier in seinem Kampf nicht allein. Neben der Leiterin des Sonderdezernats, Karin Murphy, und seinem Hauself Bob, stehen Harry dieses Mal wieder die Ritter vom heiligen Kreuz zur Seite, allein voran Michael, dessen Frau Charity bekanntlich gar nicht gut auf Harry zu sprechen ist. »Silberlinge« ist nicht nur ein Actionfeuerwerk der Superlative, sondern auch ein exzellent recherchierter Gruselthriller, der es in puncto Dramatik und Humor mit jedem Hollywood-Blockbuster aufnehmen kann. Beeindruckend ist vor allem, wie es der Autor immer wieder schafft, den Leser am Ende der einzelnen Kapitel mit neuen Erkenntnissen und Entwicklungen zu überraschen. Wie in den ersten vier Romanen auch fungiert Harry auch dieses Mal als Ich-Erzähler und offenbart dabei dem Leser ein sehr differenziertes Seelenleben, dass von tadellosen Prinzipien geprägt wird, aber auch unverkennbare dunkle Seiten besitzt. Die Taschenbücher bewegen sich mit circa 400 Seiten im Mittelfeld und überzeugen durch eine exorbitante Papierqualität und einen angenehmen Satzspiegel. Das Cover ziert die kunstvolle Illustration von Chris McGrath, die auch schon für die amerikanische Originalausgabe verwendet wurde. Fazit: © Florian Hilleberg |