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Ulrich DreesDas Spiel des Asen Fantasy, Taschenbuch Drei Männer geraten in das Spiel. Da ist zunächst Ronny von Freiseneck, der mehr oder weniger in den Tag hineinlebt, da er die Rosen-kreuzerprüfung nicht bestanden hat und das Anwesen seiner Familie verlassen muss. Doch eines Tages entdeckt Ronny Kräfte in sich, mit denen lernen muss umzugehen, denn sie werden recht schnell im Spiel des Asen gebraucht. Ulrich Drees beweist mit diesem Roman einmal mehr, dass die nordische Mythologie immer wieder unendlich viel Spielraum für Handlungen und Interpretationen zulässt. Er bedient sich der Mythologie als Kulisse für einen Roman, der sich eigentlich keiner Kategorie zuordnen lässt. Er enthält Elemente der Fantasy, des Thrillers, der Mystik und ebenso der Esoterik. Doch gerade dieses Zusammenspiel der Elemente macht »Das Spiel des Asen« eben zu einem ganz besonderen Spiel, weshalb der Aufdruck origin auf dem Buch seine volle Berechtigung erhält. Um die Handlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen, beginnt jedes Kapitel mit einer aktuellen Nachricht, einem Zitat aus einer mythologischen Schrift oder ähnlichem. Daran schließen sich immer ein paar Gedanken des Asen an, der sein Spiel natürlich gewinnen möchte. Dabei erfährt man als Leser kurz und knapp ein paar Hintergründe für das Tun der Protagonisten oder die Auswirkungen ihrer Handlungen. Das wirkte sich natürlich positiv auf den Aufbau des Spannungsbogens aus, da mit wenigen Worten wichtige Informationen gestreut wurden, ohne von der eigentlichen Handlung abzuweichen. Was mich beim Lesen etwas befremdete, war die Rechtschreibung. Im Lauf der Zeit habe ich mich an die neue gewöhnt, und nun lag mir ein Buch vor, das sich in keinster Weise an die Regeln der aktuellen Rechtschreibung hält. Die eingeschlichenen Fehler, insbesondere Kommas, machten es manchmal nötig, einen Satz zweimal zu lesen, um den Sinn zu erfassen. Und auch das konsequente Weglassen des Kommas nach einer wörtlichen Rede, was ich so aus keiner Rechtschreibung, egal ob alt, neu oder die zwischenzeitlich, kenne, war etwas gewöhnungsbedürftig. Fazit:
© Anke Brandt |