Hawk & Fisher
von Simon Green
ACE Verlag
213 Seiten
Englisch
Hawk und Fisher: Zwei Haudegen, schlachtengeprüft und ständig bemüht, das Verbrechen im niemals enden wollenden Krieg zu bekämpfen ...
Hawk regiert die Strassen mit dem Breitschwert. Fisher dagegen bringt die schweren Jungs mit ihrem Dolch zur Strecke, den sie mit tödlicher Präzision führt.
Ihr gnadenloser Bereich sind die Strassen einer brutalen Stadt mit dem verfehlten Namen Heaven – ein dunkler und mörderischer Platz. Bevölkert mit Zauberern, Dämonen und Dieben. Lockeres Geld lässt einen in dieser Stadt alles kaufen ...
Alles außer Gerechtigkeit. Das erfordert ein magisches Händchen.
Ein weiterer Roman, den man mir empfohlen hat. Krimis lese ich ja gerne, es ist eher die Fantasy, mit der ich mich schwer tue. Und beides in einem Band kommt doch irgendwie komisch daher. Jedenfalls für meinen Geschmack.
Unterhaltsam und lustig soll der erste Band in einer Reihe von Geschichten sein, habe ich mir sagen lassen.
Mein Fazit lautet im Nachhinein: Hätte ich Lust verspürt auf diese Art von Fantasy, dann wäre es wohl besser gewesen, mich an Robert Asprin oder Terry Pratchet zu halten. Das sind zwei Autoren, die über das Genre hinaus bekannt sind, von nicht ganz ernst gemeinter Schreibe.
Ebenso mit dem Körnchen Krimi. Es hört sich schon einigermaßen interessant an, in einem Haus eingeschlossen zu sein, samt dem Mörder, der dann nach dem Prinzip von „Die zehn kleinen Negerlein“ Leichen zurücklässt. Aber wenn ich nicht Zug fahren würde, dann wäre der Roman schon längst in eine Ecke geflogen und ich hätte mich einem wirklichen Krimi zugewandt.
Wer sich das Werk antun will, der soll sich getrost in die Materie stürzen. Für mich war und ist es eine Lehre, wieder vermehrt auf mein Gefühl zu hören und zu dem einen oder anderen Werk aus dem Bücherregal zu greifen, das schon lange gelesen werden will.
© Michel Wuethrich |