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Jens SchumacherAmbigua Der Sternstein von Mongonthûr Titelbild und Karte: Steffen Winkler Fantasy, Hardcover Der dreizehnjährige Fabian Volta lebt in einem freundlichen Waisenhaus (siehe auch Saskia Burmeister +magical) mit dem Namen Regenbogenhaus, seit seine Eltern unter ungeklärten Umständen verschwanden. Damals war er zwei Jahre alt. Im Waisenhaus schottet er sich gern ab mit nur wenigen Freunden. Dafür hat er in dem Kunstschreiner Conrad C. Cellert einen wunderbaren Freund gefunden. Er besucht Conrad nach dem siegreichen Basketballspiel gegen die Mannschaft einer anderen Schule, dem Weg zur Bezirksmeisterschaft einen Schritt näher gekommen. Als er seinen alten Freund erreicht, sieht er noch, wie ein riesiger Fremder durch die Hintertür seiner Werkstatt verschwindet. Bei einer guten Tasse Tee erzählt ihm Conrad eine spannende Geschichte, ohne dass Fabian ahnt, dass die Geschichte Teil einer anderen Wirklichkeit ist. Die unbekannte Welt wimmelt voll unglaublicher Lebewesen, Mäuslinge, Krebsdämonen, Nilpferd-Mönche, geflügelte Glühechsen, Gestaltwandler und, und, und ... Jens Schumacher ist ein phantasievoller Schriftsteller, mit dem ich bereits ein Interview führen konnte. Wer mehr über ihn wissen will, lade sich den phantastischen Bücherbrief 417 aus dem Internet herunter und gehe auf die Internetseite von Jens. Seine phantastischen Erzählungen sprühen vor Witz und tollen Ideen. So gab es in der Reihe um den magischen Stein einen sprechenden Rucksack in Form eines Nilpferdes. Hier treffen wir in den Nilpferdmönchen wieder auf das Tiermotiv. Auch der erste Band seiner neuen Trilogie ist ein ganz besonderes Werk. Fesselnd, abwechslungsreich, lustig, manchmal etwas gewalttätig. Trotzdem oder gerade deswegen eine überzeugende Mischung. Ein Jugendbuch ab zehn Jahre für die Erwachsenen bis achtzig Jahre. Generationenübergreifend gut. Aber das eigentliche Zielpublikum sind die Leserinnen und Leser zwischen etwa acht und fünfzehn Jahre. Ihnen dürfte es nicht schwer fallen, in die schriftstellerische Haut des Jungen Helden zu schlüpfen und an seiner statt die Abenteuer zu erleben.
© Erik Schreiber |