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Rezension - Der Nebelkönig

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Liz Tüv | John Poulsen

Susanne Gerdom
Der Nebelkönig

Fantasy, Hardcover
Verlag Carl Ueberreuter, Wien, Juli 2010
336 Seiten / 14,95 €
ISBN: 9783800055661

Sallie ist fast 14 Jahre alt und arbeitet als Küchenhilfe in einem Herrenhaus. Ihr Alltag besteht, seit sie denken kann, aus Küchenarbeit, nach der sie todmüde ins Bett fällt. Dieses Herrenhaus ist so weitläufig, dass sie nur einen Bruchteil davon kennt. Sobald sich jedoch die Gelegenheit ergibt, begibt sie sich heimlich auf Erkundungstour. Aber sie ist am liebsten in der Bibliothek und liest die Bücher, die ihr der Bibliothekar Uhl gibt. Eines Tages liest sie eines dieser Bücher, die ihr Leben grundlegend ändern soll. Wer oder was sind der Nebelkönig und die Katzenkönigin? Dabei merkt sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint, und sie einem Geheimnis auf der Spur ist. Während dessen muss sie sich hüten, denn irgendetwas ist dabei, ihr auf die Schliche zu kommen und gefährlich zu werden.

Der Nebelkönig ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Sie kreiert durch ihre Erzählweise eine mystische, phantastische und gruselige Welt, in der man als Leser gefesselt wird. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlungsstränge sind teilweise so verwirrend, dass man nicht mehr weiß, ob jetzt eine vollkommen neue Handlung angefangen hat oder sie eigentlich nur weitergeführt wird. Dies klingt zwar kompliziert, aber das macht gerade die Spannung des Buches aus. Als Leser möchte man deswegen nur noch weiterlesen und des Rätsels Lösung finden.
Man wird mit der Hauptfigur Sallie in eine mysteriöse und spannungsgeladene Welt eingetaucht, die man näher durch sie kennenlernen möchte. Das Jugendbuch - wobei ich anmerken möchte, dass es durchaus auch für ältere Semester geeignet ist - baut eine gelungene Spannung von Anfang an auf, die bis zum Schluss hält.

Fazit:
Manche Leser könnten den Nebelkönig zu verwirrend finden. Aber gerade diese Eigenart macht das Buch so lesenswert und ungewöhnlich, als andere altbekannte Fantasyliteratur.

Bewertung:



Copyright © 2010 by Liz Tüv

Susanne Gerdom
Der Nebelkönig

Fantasy, Hardcover
Verlag Carl Ueberreuter, Wien, Juli 2010
336 Seiten / 14,95 €
ISBN: 9783800055661

Das Küchenmädchen Sallie lebt ein ganz normales Leben in einem großen Haushalt mit einem Hausherrn, der etwas verschroben ist und sich so gut wie nie blicken lässt. Eines Tages hat sie die Ehre, bei einem kleinen Empfang des Kammerherrn des Hauses zu servieren. An diesem Abend wird sie zum ersten Mal mit der dunklen Seite des Hauses, in dem sie arbeitet, konfrontiert. Als dann auch noch die alte Sage vom Kampf der Katzenkönigin gegen den Nebelkönig in ihr Leben tritt, wird dieses kräftig auf den Kopf gestellt. Schließlich muss Sallie erkennen, dass all das, was sie bisher zu wissen und zu kennen glaubte, nur die halbe Wahrheit ist.

Susanne Gerdom macht hier einen Ausflug in den Bereich des Jugendbuches, etwas, was sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich getan hat. Auch in diesem Buch weiß ihr Erzählstil zu fesseln und zu gefallen. Leider ist die Zeichnung einiger Nebencharaktere in deren Art und Weise des Auftretens im Laufe der Geschichte etwas verworren, sodass man den Sinn mancher Figuren teilweise erst am Ende, teilweise gar nicht, erkennt. Wo die Autorin bei der Nachvollziehbarkeit der Nebenfiguren teilweise gespart hat, kann ihre Hauptfigur wiederum vollständig überzeugen. Unter dem Strich erzählt Gerdom gekonnt eine spannende und in Teilen wirklich märchenhaft anmutende Geschichte, die sowohl einem jugendlichen wie auch einem erwachsenen Publikum eine Menge Lesespaß und einige schnell verstrichene Stunden bescheren kann.

Das Buch ist als Hardcover seinen Preis auf jeden Fall wert. Das Coverbild hat etwas geheimnisvoll Magisches, dass zum Zupacken einlädt. Den Bezug des Coverbildes zur Geschichte erkennt man erst nach Lektüre des Buches, aber dann erscheint das Bild umso passender.

Fazit:
Ein gutes Jugendbuch, das auf jeden Fall für Lesespaß und Abwechslung sorgen kann. Da Stil, Hauptcharaktere und Story absolut überzeugen konnten, fällt das leichte Defizit bei ein paar Nebencharakteren nicht weiter ins Gewicht.

Bewertung:



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