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Natsuki TakayaTwinkle Stars Manga, Taschenbuch Sakuya lebt bei ihrem Cousin Kanade, seitdem ihr Vater sie hinausgeworfen hat. Aber Kanade töpfert lieber als normal arbeiten zu gehen. So muss Sakuya für den Unterhalt der beiden aufkommen. Ihr macht das nichts aus, aber ihren Arbeitgeber und ihre Freundin wurmt es. Als Sakuya zusammen mit Kanade ihren 18. Geburtstag feiern will, taucht ein Fremder auf, der einfach mitfeiert. Das Mädchen denkt, es wäre ein Freund ihres Cousins. Der denkt umgekehrt, sie würde den Jungen von der Schule her kennen. Erst am nächsten Morgen wird beiden klar, dass er ihnen völlig unbekannt ist. Sakuya ärgert sich anfangs, aber dann übt der Fremde eine geheimnisvolle Faszination auf sie aus. Wer Fruits Basket kennt und liebt, ist vielleicht von dieser Story etwas enttäuscht. Sakuya ist ernsthafter und stiller als die Heldin aus Fruits Basket; es fehlt (zumindest jetzt noch) ein wenig das Bitter-Süße, das die Spannung des Vorgängermangas ausmacht. Die Story selbst kommt somit auch etwas stiller daher als Fruits Basket und etwas erwachsener, was allerdings ein Pluspunkt gerade für ältere LeserInnen ist. Aber auch hier zeichnet sich ab, dass die Heldin eine dunkle Vergangenheit hat, die sie mit aller Entschlossenheit überwinden will – und sich nicht vorschreiben lässt, wie sie glücklich sein soll und wie Konventionen zu sein haben. In diesem Manga wird auch schon wie in Fruits Basket die japanische Gesellschaftsordnung und damit starre Konventionen angeprangert: Hier ist es Cousin Kanade, der sich nicht dem Diktat einer gnadenlosen Arbeitswelt unterwerfen und sich von ihr nicht kaputt machen lassen will. Er erinnert damit ein wenig an die Freeters, junge Menschen in Japan, die sich dem Leistungsdruck verweigern und wechselnde Jobs annehmen, um mehr Freizeit für sich zu haben. (Heutzutage ist allerdings aufgrund unsicherer Arbeitsplätze die Zahl der unfreiwilligen Freeters, die kaum Chancen auf eine Festanstellung haben, stark angestiegen.) Leise Kritik übt der Manga aber trotzdem daran, dass für das Vergnügen des Cousins die junge Sakuya den Lebensunterhalt für beide verdienen muss. Fazit:
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