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Angel Special: LorneThe Music of the Spheres Autor: John Byrne Los Angeles, in den Comics von »Angel-After The Fall« einmal komplett zur Hölle geschickt und wieder zurück auf der Erde, stellt auch im Angel Special: »Lorne«, wie auch in der TV-Serie, den Handlungsort für die vorliegende Story dar. Dort in L.A. tauchen drei Entitäten namens Discord, Disharmony und Cacophony auf, Wesen, älter als die Zeit, deren ewiges Ziel die Zerstörung der Musik der Sphären ist, um dadurch alle Universen zu vernichten. Mit diesem Comicband soll an den früh verstorbenen Schauspieler Andy Hallett erinnert werden, der in der Fersehserie »Angel-Jäger der Finsternis« (2000 - 2005) den grünhäutigen, gehörnten Krevlornswath (»Lorne«) of the Deathwok Clan verkörpert hat. Mit »The Music of the Spheres« ist es dem englischen Autor und Zeichner John Byrne jedenfalls gelungen, eine intelligente Story um den Charakter Lorne zu schreiben, die einerseits über die nötige Action verfügt und andererseits es schafft, besonders gegen Ende, anrührend zu sein, ohne dabei kitschig zu werden. Auch zeichnerisch würde ich den Comic als gelungen bezeichnen und sehe lediglich das Cover als kleinen Schwachpunkt. Das kann Byrne auf jeden Fall besser, wie die interior art beweist. Byrne kann man getrost als Altmeister unter den Comicschaffenden bezeichnen. Ist sein Name doch verknüpft mit Figuren wie den Uncanny X-Men, Alpha Flight, Fantastic Four, Wolverine, Superman u.v.a. Das Angel Special hat aber übrigens noch mehr zu bieten als nur die Geschichte »The Music of the Spheres«. An die Hauptstory schließt sich ein vierseitiger Comic an, schlicht betitelt mit »Lorne«. Autor ist Bryan Lynch, der ebenfalls bereits einige Angel-Comics geschrieben hat und der Lornes Rolle in den After The Fall-Comics nochmals in Versform zusammenfaßt. John Byrne liefert dazu das Artwork und darf dieses Mal eine andere Facette seiner Kunst zeigen, in dem er sich hier eines cartoonartigen Stils bedient. Aber damit ist noch nicht Schluß. Mark Lutz, der in der Angel-Serie den Groosalugg gespielt hat und der mit Andy Hallet befreundet war, schreibt seinen ganz persönlichen Nachruf und öffnet sein privates Fotoalbum. Auch Herausgeber Chris Ryall läßt es sich nicht nehmen, in seinem Nachwort auf die Gründe für die Publizierung dieses Comicbandes näher einzugehen. Den Abschluß bilden 2 wunderbare Farbseiten von Andy als Lorne. Fazit:
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