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Rezension - Shin Angyo Onshi - Band 8 - Der letzte Krieger

Shin Angyo Onshi Band 8
Der letzte Krieger
Text: Youn In-Wan
Zeichnung: Yang Kyung-Il

Fantasy, Manhwa (Manga)
Carlsen Hamburg, Mai 2008
FSK 16
192 Seiten/ 6,50 €
ISBN: 9783551749789

Der Angyo Onshi Mun-Shu, der über Phantomsoldaten gebietet, muss nicht nur gegen Banditen sondern auch gegen die Falbindan, eine Gruppe aus Kämpfern mit außergewöhnlichen Kräften, antreten. Delikat an der Sache: Seine ehemalige Geliebte, die eigentlich von ihm getötet wurde, führt die Gruppe an. Und nicht nur das treibt Mun-Shu um, sondern auch dass die Schwertkämpferin Sando ihn verlassen hat, weil sie zum wiederholten Male gegen die Falbindan verloren hat. Unglücklicherweise greifen die Falbindan ein Fürstentum an, das reiche Goldschätze besitzt. Der jugendliche Fürst wird gefangen genommen und soll getötet werden, wenn Mun-Shu ihn und die Stadt nicht gegen eine horrende Goldsumme freikauft.

Wie leider so oft bei Manhwas (koreanische Comics/Mangas) verhalten sich die sehr guten Zeichnungen umgekehrt proportional zur schlechten Story. Die Zeichnungen: 1a, detailreich, dynamisch, eher realistisch bezüglich der Hintergründe und der Körper (abgesehen von den Gesichtern im Manga-Stil) – kurzum ein Augenschmaus. Die Story: gewalttätig, platt. Im Prinzip hangelt sich Mun-Shu von einer Metzelei zur nächsten, verbunden mit ein wenig Inhalt. Da die Gewalttätigkeit kaum kritisch reflektiert wird, kann man die Story getrost in die Tonne treten.

Bewertung:






© Ulrike Dansauer

 

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