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Rezension - Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist

René Goscinny / Albert Uderzo
Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist
Originaltitel: Comment Obélix est tombé dans la marmite du druide quand il était petit

Comic-Album, Softcover
Egmont Ehapa Comic Collection, Berlin/Köln, April 2009
überarbeitete Neuauflage
32 Seiten / 5,00 €
ISBN: 9783770432981

Wer möchte nicht hin und wieder mal gern stärker sein als er ist? Ob man's glaubt oder nicht, Obelix hatte als Kind genau diesen Wunsch. Klein, dick, schüchtern und damit das perfekte Hänselopfer für seine Freunde war Obelix alles andere als der große Raufbold, den man aus den Comics kennt. »So geht das nicht weiter!«, dachte sich damals sein Freund Asterix und schlug Obelix vor, heimlich ein Schlückchen Zaubertrank zu probieren. Aber der ängstliche Obelix wollte nicht …

1989 erschien im deutschsprachigen Raum schon einmal die Auflösung des Rätsels, wie Obelix in den Zaubertrank gefallen ist. Indes mit anderem Cover. Das jetzige Cover trifft die Sache eher, denn man sieht den Augenblick kurz bevor der (kleine!) Obelix in den Trank plumpst. Allerdings vermisse ich die von Ehapa in der Presseerklärung neue angekündigte Rückseite, die angeblich den kleinen Obelix zeigen soll, der erstmals einen Hinkelstein meißelt. Die mir vorliegende Softcoverversion zeigt die stinknormale Rückseite, auf der die Asterix-Bände aufgeführt sind – und sonst nichts. Da mir die Hardcoverversion nicht geschickt wurde, kann ich zu der Rückseite dieser Version nichts sagen.
Ansonsten bietet der Band keine Extras, und der Inhalt und das Vorwort von Uderzo sind die gleichen wie die von 1989. D. h., es ist derselbe Text, den Coscinny 1965 für Pilote verfasst und den Uderzo 1988 für das Album mit Bildern angereichert hatte. Oder anders ausgedrückt: kein Comic wie die anderen Bände, dafür ein bebilderter Text. Der nichtsdestotrotz sehr schön aufgemacht ist.

Fazit:
Wer die alte Ausgabe von 1989 besitzt, braucht diese Ausgabe nicht – es sei denn, er ist interessiert an dem neuen Cover.

Bewertung:



© Ulrike Dansauer

 

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