| Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Andere Autoren / Romanhelden Comic & Manga - Kingdom Hearts 1-3 | ||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
Kingdom Hearts 1-3 Shiro Amano Aus dem Japanischen von Yuji Uematsu Egmont Ehapa, 4. Auflage, Köln, 2008
Sora hat eigentlich keine Probleme, denn er lebt zusammen mit seinem Freund Riku auf einer lauschigen Insel. Aber plötzlich taucht ein Mädchen namens Kairi auf und behauptet, aus einer anderen Welt zu stammen. Um Kairis Welt zu finden, bauen die Freunde ein Boot. Währenddessen sucht in einer anderen Welt Donald Duck panisch seinen König Mickey Mouse. Der König hat festgestellt, dass die Finsternis immer mehr zunimmt und immer mehr Welten verschlingt. Um die dunkle Macht aufzuhalten, schickt er Donald und Goofy aus, den Schlüsselträger zu finden. Inzwischen hat sich vor Sora und den anderen ein Weltentor geöffnet, durch das Riku und Kairi verschwinden, während es Sora mit den so genannten Herzlosen zu tun bekommt: dunkle Gestalten ohne Gefühle, die die Herzen der Menschen und anderen Wesen stehlen. Mithilfe des plötzlich aufgetauchten Schlüsselschwerts besiegt Sora die Kreatur der Finsternis. Aber um die böse Hexe Malefiz und ihre Spießgesellen auszuschalten und das Licht wiederzubekommen, muss Sora mithilfe des Schlüsselschwertes den Zugang aller Welten verschließen. Keine einfache Aufgabe, denn die Finsternis greift immer weiter um sich. Und auch Soras Freund Riku scheint sich der Finsternis verschrieben zu haben, um Kairi, die in einen komaartigen Schlaf gefallen ist, zu retten… Wer Disney, Games und Mangas mag, wird hier bestens bedient, denn sowohl der Mangastil als auch der Disneystil mit allen bekannten Figuren der Disneywelt werden hier sehr gekonnt vermischt. Der Comic selbst basiert auf dem gleichnamigen PC-Rollenspiel. Nur ein paar Mängel weist er auf: Erstens sind die Kapitel extrem kurz. Kaum hat man sich eingelesen, ist das Kapitel auch schon wieder zu Ende. Das stört dann doch den Lesefluss. Zweitens wird wieder einmal das gerade in den Games und bei männlichen Spielern so beliebte Schema der schwachen, hilflosen Frau bedient. Da bleibt nur ein müdes Gähnen für so viel Einfallslosigkeit und Arschkriecherei der männlichen Kundschaft gegenüber. Wenn man dann noch bedenkt, dass man Kairi in den Anfangskapiteln nicht unbedingt als schwächlich darstellt, sondern als eine energische, aufgeweckte Person, macht es doppelt ungehalten, dass sie als Opfer für eine Rettungsaktion herhalten muss. Fazit:
© Ulrike Dansauer |