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Rezension - Heroes Band 1

Aaron Eli Coleite, Michael Turner, Joe Pokaski u.a.
Heroes Band 1
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Panini Comics, 2008
236 Seiten/ 19, 95 €
ISBN: 9783866075887

Hana Gitelman besitzt die Gabe, alle Datenströme auch ohne Computer zu sehen und zu beeinflussen. Claire Bennet kann sich selbst übermenschlich schnell heilen, während Lindermann andere Menschen durch Handauflegen sofort von jeder Art Verletzung oder Krankheit befreit. Hiro Nakamura hat Macht über das Raum-Zeit-Gefüge, und Micah Sanders spricht mit Maschinen. Hinter diesen Menschen mit Superkräften, die eigentlich ein normales Leben führen wollen, steht der geheimnisvolle Mann mit der Brille. An dem sich Hana zu rächen geschworen hat, nachdem sie seinen wahren Absichten auf die Spur gekommen ist.

Der Band vereinigt 34 Geschichten, die jeweils von vielen verschiedenen Autoren und Zeichnern gestaltet worden sind. Die Bandbreite der Zeichnungen reicht dabei von sehr comichaft (»Trümmer«) bis sehr realistisch (»Der Tod von Hana Gitelman 1 und 2«). Dem entspricht auch die Farbgebung, die bei den eher realistisch gehaltenen Zeichnungen komplexer angelegt wurde. Der Comic versteht sich als Ergänzung zur gleichnamigen TV-Serie, wobei die TV-Serie auch ohne die Hintergrundinfos des Comics auskommt, umgekehrt fällt es als Comicleser, der die Serie nicht kennt, eher schwer, sich einzufinden. Der Comic selbst erscheint wöchentlich in Amerikanisch als Web-Comic, was auch die geringe Seitenzahl von etwa 6 Seiten pro Geschichte erklärt. Spannend sind die Geschichten trotzdem, wenn auch nicht unbedingt tiefgründig. Aber das kann man bei einer Serie, die die Massen ansprechen soll, wohl auch nicht erwarten. Abgerundet wird das Werk durch ein Interview mit Aron Eli Coleite und Joe Pokaski, die an einigen Comics zentral mitgewirkt und das Comic-Projekt ins Leben gerufen haben, und durch das Vorwort von Masi Oka, dem Schauspieler von Hiro Nakamura, der Comics als »Nährboden für meine Fantasie und Kreativität« bezeichnet. Jeder Comic- und Mangafan wird wissen, was er damit meint ...

Bewertung:



© Ulrike Dansauer

 

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