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Rezension - Buffy the Vampire Slayer: Die Rückkehr der Jägerin

Joss Whedon, Georges Jeanty, Paul Lee
Buffy the Vampire Slayer: Die Rückkehr der Jägerin


Comic, Album
Panini, 2008 Stuttgart
14, 95 €
ISBN: 9783866074774

Wo die siebte Fernsehstaffel aufgehört hat, setzt Staffel Acht als Comic ein: Mittlerweile gibt es tausende Jägerinnen, die von Buffy und ihren Freunden ausgebildet werden. Um Buffy zu schützen, hat man zwei Doppelgängerinnen eingesetzt, die in der Unterwelt und in Rom agieren. Aber wer denkt, dass jetzt alles gut sei, irrt gewaltig, denn damit sind beileibe nicht alle Probleme gelöst. Buffys Schwester Dawn muss sich damit herumschlagen, dass sie eine Riesin geworden ist, Amy schließt ein Bündnis mit dem Militär gegen Buffy, und last but not least tauchen Männer mit einem seltsamen Brandzeichen auf der Brust auf, die ebenfalls etwas gegen Buffy haben. Also wieder alle Hände voll zu tun für unsere Heldin.

Erfreulich für zukünftige Fans: Alle sieben Fernsehstaffeln werden vorab kurz zusammengefasst. Allerdings wirklich nur kurz. Aber es reicht, um sich einen groben Einblick in die Story zu verschaffen. Wenn man bösartig ist, könnte man sogar sagen, dass eine nicht vorhandene Story es auch nicht nötig hat, viele Seiten zu verschwenden, denn genau das ist der Schwachpunkt der Serie: Der Plot ist leider ziemlich platt. Und natürlich ist ganz offensichtlich, dass Buffy, die zweimal hat sterben müssen/dürfen, in der je neuen Staffel wieder auferstehen MUSS, um weiterzumachen (sprich: ihre Fans bei Stange zu halten). Einmal sogar schon angemodert. Naja, so kann man auch eine Chance vertun, mal die anderen Charas ins Rampenlicht zu rücken, um ein bisschen mehr Tiefgang und Abwechslung in die Sache reinzubringen. Aber zum Comic selbst: Die Zeichnungen sind in Ordnung, die Farbgebung auch, wenn auch beides nicht spektakulär. Die Story (da vom selben Autor wie die Fernsehstaffeln) kann man getrost in die Tonne treten, da eine coole (oder eher gefühllose?) Hauptperson, »geheimnisvolle« Organisationen, hübsche Mädels und fiese Fieslinge/Dämonen schon aus anderen Serien (z. B. Charmed u. a.) hinlänglich bekannt sind. Wenn einem aber das Gewissen drückt - ob der fiesen Kritik oben - und man dann doch ein paar nette Worte aus den unglaublichen (Un-)Tiefen des Plots ausbuddeln möchte: Wer nicht viel nachdenken und einfach nach einem harten Arbeitstag abschalten will, für den kommt Buffy zusammen mit dem Feierabendbier und der Tüte Chips gerade recht. Zumal es im Anschluss noch eine Extrastory über eine der Doppelgängerinnen Buffys und eine Artgalerie gibt.

Bewertung:

 


© Ulrike Dansauer

 

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