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Rezension - Asterix - Der große Graben

R. Goscinny, A. Uderzo
Der große Graben
Le grand fossé
Aus dem Französischen von Gudrun Penndorf

Comic, Hardcover
Egmont Ehapa, Köln, 2009
48 Seiten / 19, 00 €
ISBN: 9783770432950

Durch ein kleines Dorf in Gallien verläuft ein großer Graben, der das Dorf nicht nur äußerlich spaltet. Beide Dorfhälften haben jeweils einen eigenen Häuptling, der sich nicht mit dem jeweils anderen Häuptling abfinden will: Griesgramix regiert die linke Seite und Grobianix die rechte Seite des Dorfes mit eiserner Hand. Grünix, der Sohn von Griesgramix, und Grienoline, die Tochter von Grobianix, wollen sich mit diesem Zustand nicht abfinden, zumal sie ineinander verliebt sind. Als Grobianix die Römer einschalten will, um das gesamte Dorf beherrschen zu können, macht sich Grünix zu Majestix auf, um ihn um Hilfe zu bitten. Asterix, Obelix und Miraculix begleiten Grünix in das gespaltene Dorf, um die Wogen zu glätten.

Das großformatige Hardcover kommt als »Die ultimative Edition« mit neuem Anstrich daher: Nicht nur die Kolorierung wurde erneuert, sondern auch das Schriftbild, das vom französischen Original übernommen wurde. Außerdem ergibt die komplette Sammlung der Edition ein Rückenbild, das das unbesiegbare Dorf zeigt. Der Band ist insgesamt gelungen, aber außer einer Karte, die das Verbreitungsgebiet dieses Bandes nachzeichnet, gibt es keine Extras. Ein redaktioneller Teil, der die Hintergründe zu der Geschichte erläutert, fehlt leider. Man hätte zum Beispiel auf die Anspielung auf »Romeo und Julia« eingehen können und auf die Berliner Mauer, auf die ebenso deutlich abgezielt wird.

Bewertung:



© Ulrike Dansauer

 

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