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Rezension - Asterix der Gallier

R. Goscinny, A. Uderzo
Asterix der Gallier
Astérix le Gaulois
Aus dem Französischen von Gudrun Penndorf

Comic, Hardcover
Egmont Ehapa Köln, 2007
56 Seiten / 19, 00 €
ISBN: 9783770430734

Im Jahre 50 v.Chr.: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein, nicht ganz Gallien! Ein kleines Dorf in Aremoricae leistet den Besatzern standhaft Widerstand. Diese erfolgreiche Gegenwehr verdanken die Gallier v.a. ihrem Druiden Miraculix, der ihnen mit seinem Zaubertrank unglaubliche Kräfte verleiht. Hinter diesem Zaubertrank ist der Befehlshaber von Kleinbonum, Gaius Bonus, her wie der Teufel hinter der armen Seele. Aber nicht etwa, um die Gallier mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, nein, er will Cäsar anstatt Cäsars werden. Allerdings hat er nicht mit der Findigkeit von Asterix und seinen Freunden gerechnet, die die Herausgabe des Rezepts des magischen Getränks mithilfe pfiffiger Ideen zu vereiteln wissen.

Asterix gehört zu Recht zu den Klassikern der Comicliteratur, der auch gern immer mal wieder im Schulunterricht eingesetzt wird – und das nicht nur aufgrund der lateinischen Ausgabe. Auch wenn die historischen Details zugunsten der Geschichte nicht immer so hundertprozentig stimmen, liest man Asterix durch die Generationen hinweg noch heute mit Begeisterung. Ehapa hat eine neue Edition herausgebracht, die zwar teurer ist als die herkömmlichen Bände, sich dafür aber viel länger halten wird als diese, da sie als Hardcover über den Ladentisch geht. Zusätzlich zur schon bekannten Geschichte druckt Ehapa noch ein paar Goodies ab, wie z. B. die getuschte und die kolorierte Originalseite von 1959, Skizzenstudien zu Asterix und Obelix, die Cover der Bände in den verschiedensten Ländern (z. B. Jugoslawien) sowie Zeitungsseiten, auf denen die Strips abgedruckt wurden, Werbeplakate (z. B. Korea), Anzeigen usw., eine Weltkarte, die die Verbreitung des Comics zeigt und ein Foto der beiden Erfinder. Interessant sind für Zeichner und Fans v.a. die Skizzenstudien im Vergleich zu den heute bekannten Figuren und im Vergleich zu den ersten Comicseiten des ersten Bandes.

Bewertung:



© Ulrike Dansauer

 

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