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30 Days of Night - Rumors of the Dead

Steve Niles & Jeff Mariotte
30 Days of Night - Rumors of the Dead
Cover von Ben Templesmith

Pocket Books
416 Seiten/ 7.99 $

„30 Days of Night“ war ein Überraschungshit, noch bevor die Leserschaft den Comic überhaupt zu Gesicht bekam. Die Rechte für die Verfilmung des Stoffes gingen in Millionenhöhe an Sam Raimi, der mit Spiderman (unter anderem, aber auch „A Simple Plan“ und „The Gift“) einem weltweiten Publikum bekannt wurde. Die Geschichte, bzw. die Handlung des Stoffes liest sich aber auch wie etwas, was man aus einem guten Grusel- oder Spannungsfilm kennt: Die amerikanische Stadt Barrow – in Alaska – am Vorabend einer langen Nacht, bevor sich die Sonne
für 30 Tage verabschiedet. Plötzlich tauchen Gestalten auf, die ein seltsames Benehmen an den Tag legen. Schnell merken die Dorfleute, dass mit diesen nicht gut Kirschen essen ist. Es sind nämlich Vampire!
Eben Olemann, der zuständige Sheriff der Kleinstadt, mit seiner Frau Stella als Deputy, versuchen zu überleben, wo die Chancen dazu doch plötzlich sehr schmal werden, wenn nicht sogar verunmöglicht. Ist doch genial, das Konzept, gell!

Für mich waren jedoch immer die Zeichnungen ein Problem! Mit denen stand ich gleich zu Beginn auf nicht sogar demselben Zeichner) links liegen ließ. Die Geschichte selber mochte mich sofort zu packen, und ich freue mich auch auf den Film. Umso erfreuter war ich, als mir beim stöbern dieses Buch in die Hände fiel. Das Cover ist zwar immer noch von Ben Templesmith gemacht, aber damit kann ich doch ganz gut leben... Steve Niles, der als Erfinder, aber auch als Schreiberling dieser genialen Geschichte zeichnet, hat auch an diesem Roman mitgearbeitet. Jeff Mariotte zeichnet als sein Co-Autor.

Jetzt komme ich auf den Buchinhalt selber zu sprechen:
Dieser Roman ist die logische Fortsetzung des Comic. Wobei Stella Olemann’s Bericht über die Vorkommnisse in Barrow, als Bucheinschübe zu lesen sind, die der neue Protagonist liest, um sich ein Bild von der Situation zu machen, in die er geraten ist. FBI-Special-Agent Andy Gary vermeinte seine Welt im Griff zu haben. Aber das war, bevor er und sein Partner dazu abkommandiert wurden, Stella Olemaun zu observieren, die Leuten in Vorträgen auf die Gefahr von Vampire hinweist. Und dann wird sein Partner noch selber zu einer dieser Kreaturen! Bald mal ist Andy Gray auf der Flucht vor seinen eigenen Leuten und versucht Antworten über die Vampire heraus zu finden. Seine Suche führt ihn schließlich bis nach Barrow, Alaska.Ein unterhaltsamer Roman aus der Sicht eines Bürgers, der sich schrittweise dem Übernatürlichen nähert. Kein Knüller an und für sich, aber als Lektüre durchaus geeignet, einem, bei diesen heißen Temperaturen, einen kalten Schauer zu vermitteln. Auf jeden Fall bin ich auf weitere Produkte – in Buch- oder Filmform – gespannt.

© Michel Wuethrich

 

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