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Sanity ObscureSpringtime’s Masquerade Format: CD VÖ: 17.04.2009 Label: Danse Macabre Records Vertrieb: ALIVE Genre: Gothic Metal ASIN: B001VLFY62 Tracklist:
Sanity Obscure aus Nürnberg stehen laut eigenen Angaben für »Dolomiten Gothic Metal mit weiblichem Gesang« - letzterer bestritten von Sängerin Désirée, die über eine klare und durchaus präsente Stimme verfügt. Handwerklich bekommt der Hörer darauf klare Gothic-Elemente geboten: düstere Melancholie, klerikale Piano/Keybordklänge und harte Gitarrenriffs - und es ist erkennbar, dass sich die Band um Individualität bemüht, was aber nicht wirklich gelingt..Vielleicht weil sie sich dann doch zu vieler bewährter Elemente bedient - wie z.B. des »Dialogs« zwischen weiblichem und männlichem Gesangspart. Einem gegen-sätzlichen »Spiel« des Guten und Bösen, des Lichts und der Dunkelheit - was durchaus generell seinen Reiz ausübt, aber in dem Fall zu viele Ecken und Kanten aufweist, um sich wiederum schlussendlich zu ergänzen. Es klingt hier – summa summarum - zu »bemüht« Oft überfrachtet der Gesang auch zu deutlich den musikalischen Part und umgekehrt. So dass keine richtige Harmonie entsteht. Es fehlen bei dem Album, das von Chai Deveraux produziert wurde, trotz guter Ansätze (in den melan-cholischeren Fragmenten) die »Höhen und Tiefen« und dadurch der Wiederkennungswert einzelner Stücke oder Refrain-Eingängigkeiten, die im Ohr des Hörers bleiben und ihn zum erneuten Anhören auffordern. Fazit: © Alisha Bionda |