Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Musikrezensionen - Springtime’s Masquerade


Musikrezensionen - Springtime’s Masquerade

Sanity Obscure
Springtime’s Masquerade
Format: CD
VÖ: 17.04.2009
Label: Danse Macabre Records
Vertrieb: ALIVE
Genre: Gothic Metal
ASIN: B001VLFY62

Tracklist:

01 False Messiah
02 Springtimes Masquerade
03 Left Behind
04 Behind The Moon
05 In Memory
06 Maiden
07 Requiescat
08 Your Lies

Sanity Obscure aus Nürnberg stehen laut eigenen Angaben für »Dolomiten Gothic Metal mit weiblichem Gesang« - letzterer bestritten von Sängerin Désirée, die über eine klare und durchaus präsente Stimme verfügt.
Die Band besteht seit neun Jahren und machte durch ihre Auftritte von sich reden. Mit »Springtime’s Masquerade« liegt das zweite Album der Formation vor.

Handwerklich bekommt der Hörer darauf klare Gothic-Elemente geboten: düstere Melancholie, klerikale Piano/Keybordklänge und harte Gitarrenriffs - und es ist erkennbar, dass sich die Band um Individualität bemüht, was aber nicht wirklich gelingt..Vielleicht weil sie sich dann doch zu vieler bewährter Elemente bedient - wie z.B. des »Dialogs« zwischen weiblichem und männlichem Gesangspart. Einem gegen-sätzlichen »Spiel« des Guten und Bösen, des Lichts und der Dunkelheit - was durchaus generell seinen Reiz ausübt, aber in dem Fall zu viele Ecken und Kanten aufweist, um sich wiederum schlussendlich zu ergänzen. Es klingt hier – summa summarum - zu »bemüht« Oft überfrachtet der Gesang auch zu deutlich den musikalischen Part und umgekehrt. So dass keine richtige Harmonie entsteht.

Es fehlen bei dem Album, das von Chai Deveraux produziert wurde, trotz guter Ansätze (in den melan-cholischeren Fragmenten) die »Höhen und Tiefen« und dadurch der Wiederkennungswert einzelner Stücke oder Refrain-Eingängigkeiten, die im Ohr des Hörers bleiben und ihn zum erneuten Anhören auffordern.
Die acht Songs kommen gleichbleibend »solide« und nach gleicher »Machart« daher, und vielleicht ist genau das der Punkt, der den Hörer eher unbeteiligt zurücklässt. Es packt einen nicht wirklich.

Fazit:
Handwerklich sauberes Gothic-Album – bei dem der Funke nicht wirklich überspringt.

© Alisha Bionda

 

© by 2009
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox