Sie sind hier: Startseite - Background - Rezensionen - Musikrezensionen - Secrets


Musikrezensionen - Secrets

Diabulus In Musica
Secrets

Symphonic Metal
Metal Blade Records
Erschienen: 21.05.2010
Audio CD, 13 Tracks, 55:28 Minuten

www.myspace.com/diabulusinmusicaband

Bereits im Jahre 2006 gegründet legen die Spanier »Diabulus In Musica« mit »Secrets« ihr erstes Studioalbum vor.
Ein Fazit vorwegnehmend, möchte ich sagen, dass mich selten ein Debut so begeistert hat wie diese CD. Als Erstlingswerk ein solch ausgereiftes Album vorzulegen, sucht schon seinesgleichen.

Nach dem kurzen, rein instrumentalen und etwas schwermütigen Intro »Renaissance«, geht es in allerbester Symphonic Metal Manier weiter. All die Elemente, die für Bands wie Epica, Within Temptation, Nightwish u. a. stilprägend sind, finden sich auch bei Diabulus In Musica (DIM). Bombastische Arrangements, komplexe Melodien, präzise, harte Gitarrenriffs, kraftvolle, schnelle Drums, treibende Basslinien, weiblicher Soprangesang, der sich stellenweise in ätherische Höhen aufschwingt, kontrapunktiert durch männliche Grunts, mehrstimmiger, choraler Gesang sowie der Einsatz klassischer Instrumente.
So haben sich DIM auch hervorragende Gastmusiker/innen aus dem klassischen Fach zur Umsetzung ihrer komplexen Ideen an Bord geholt. Unter den Sopranistinnen ist Maite Itoiz, durch ihre Show mit John Kelly »Tales From The Secret Forest«, sicherlich die bekannteste.

Nach der Hälfte des Albums wird es erst einmal etwas ruhiger und DIM präsentieren mit dem Lied »Lonely Soul« eine weitere Facette ihres kreativen Schaffens. Eine wunderschöne, sehr persönliche Ballade. Zuberoa Aznarez` Stimme und ein Piano, mehr braucht es nicht, um den Zuhörer zu fesseln. Danach nochmals ein instrumentales, von den Violinen getragenes, melancholisches Stück "The Seventh Gate", welches überleitet zum orientalisch angehauchten »Ishtar«. Bei »Beyond Infinity« darf auch mal losgeknüppelt und sich beim Death Metal bedient werden. »The Forest Of Ashes« wartet dann mit einem Duett von Zuberoa und Maite Itoiz auf, Klängen ähnlich einer Spieluhr und eines akzentuierten Basseinsatzes.
»St. Michael`s Nightmare« zieht dann nochmals alle musikalischen Register von DIM und bildet mit seinen 7:52 Minuten, seiner Thematik des gefallenen Engels, orientalischer wie auch sakraler Klänge, einen würdigen Abschluß dieser außergewöhnlichen CD, bei der auch die optische Präsentation, in Form von Digipak und Booklet, stilsicher zu überzeugen weiß.
»Secrets« ist ein abwechslungsreiches, intelligentes Album wie aus einem Guß, das die Meßlatte für zukünftige Projekte der Band sehr hoch legt.

Line Up

  • Zuberoa Aznarez: Vocals, Lyrics
  • Adrian M. Vallejo: Guitars, Screams
  • Alex Sanz: Bass
  • Gorka Elso: Keys, Synths, Grunts
  • Xabi Jareno: Drums

Tracklist

  • Renaissance
  • Come To Paradise
  • Nocturnal Flowers
  • Evolution`s Whim
  • New Era
  • Lies In Your Eyes
  • Lonely Soul
  • The Seventh Gate
  • Ishtar
  • Under The Shadow (Of A Butterfly)
  • Beyond Infinity
  • The Forest Of Ashes
  • St. Michael`s Nightmare
Bewertung:

 

Copyright © 2010 by Stefan Bellack

 

© by 2010
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox