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Doctor DolittleRegie: Richard Fleischer Drehbuch: Leslie Bricusse Produktion: Arthur P. Jacobs Darsteller: Rex Harrison, Samantha Eggar, Anthony Newley, William Dix, Richard Attenborough USA 1967 Laufzeit: 145 Minuten Der Film Doctor Dolittle nach den Büchern des Autors Hugh Lofting gehört zu den Klassikern des Hollywood-Kinos. Und dies, obwohl der Film Ende der 60er Jahre den Ruin der 20th Century Fox herbeiführte. Die Produktionskosten lagen bei etwa 18 Millionen Dollar. Eingespielt wurde allerdings nur etwa die Hälfte. Woran es lag, dass der Film dermaßen floppte, kann wahrscheinlich niemand so genau sagen. Denn eigentlich ist Doctor Dolittle ein nettes Filmchen, das mit seinen zweieinhalb Stunden kein bisschen Langeweile aufkommen läßt. Erzählt wird die Geschichte des Arztes Dolittle, der nichts mit Menschen anfangen kann und aufgrund einer Eingabe seines Papageis Tierarzt wird. Der Papagei ist es auch, der Dolittle fast 500 Tiersprachen beibringt. Seit sich Dolittle mit Tieren beschäftigt, bekommt er ein Rätsel nie ganz aus dem Kopf: Was hat es eigentlich mit der rosa Riesenseeschnecke auf sich? Eines Tages beschließt er schließlich, dem Rätsel auf den Grund zu gehen und startet zusammen mit seinen Freunden Mathew Mugg und Tommy Stubbins sowie der sich nach Freiheit sehnenden Emma eine Weltreise. Bevor es jedoch losgeht, erlebt Dolittle in England noch so einige Abenteuer, da Emmas Vater ihn als Wahnsinnigen ins Irrenhaus sperren möchte. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei Doctor Dolittle um ein Musical handelt. Es wird zwar nicht am laufenden Band gesungen, aber die Songs ziehen sich kontinuierlich durch den ganzen Film. Sind die meisten Lieder durchaus gewitzt, kommt bei Dolittles Gesangseinlage vor Gericht doch so etwas wie Nachdenklichkeit auf. Das Lied prangert Tierquälerei und Tierversuche an. Anscheinend waren nicht wenige überrascht, als ein solch gesellschaftskritisches Lied 1968 den Oscar für den besten Filmsong erhielt. Doch ist dies die einzig wirklich ernste Szene im ganzen Film. Der Rest ist eine Mischung aus Komödie, Abenteuer und Fantasy. Richard Körperfresser Fleischer reiht die einzelnen Episoden kurzweilig aneinander. Er hält sich nicht länger als nötig bei einzelnen Zwischenhalten auf, sondern konzentriert sich mehr auf die witzigen und abenteuerlichen Zwischenfälle. So strotzt der Film auch nur so vor lauter Einfällen. Die Bilder sind voll gepackt mit Tieren, Statisten und Kulissen, sodass man versucht ist, den Film öfters anzuhalten, um die einzelnen Details wahrzunehmen. Insgesamt also ein echter Augenschmaus. Fazit: Copyright © 2011 by Max Pechmann |