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Rezension - Nautilus Ausgabe 48

Nautilus Ausgabe 48
Magazin für Abenteuer & Phantastik


Abenteuer Medien Verlag, Hamburg, März 2008
52 Seiten / 4,50€
ISSN 0946-3534

Heiner Schmitt startet mit seinem Überblick über die phantastischen Kinohighlights im Februar und März die Ausgabe 48 der NAUTILUS. Erwähnung finden – u.a.“Die Liebe in den Zeiten der Cholera“, der den Zuschauer mit in das Jahr 1879 nimmt und Herzschmerz-Kino nach einem erfolgreichen Besteller des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel Garcia Marquez bietet und „Im Tal von Elah“, einem intelligenten und spannenden Thriller mit einer Riege bester Schauspieler.
Abgerundetet wird der Überblick mit dem „Film& DVD-Newsticker“.

In den aktuellen DVD Neuerscheinungen werden „TMNT – Teenage Mutant Ninja Turtles“- der vollanimierte 3D-Computertrickfilm, „Wolfhound“, die teuerste Produktion der jüngsten russischen Filmgeschichte, die man allen Fantasy-Fans ans Herz legen kann und „30 Days of Night“, dem Survival-Horrofilm vorgestellt.

Thomas Plischke fasste zum DVD-Start von „Zimmer 1408“ auf knapp drei Seiten eine lesenswerte, kommentierte Stephen King-Filmopraphie zusammen und geht näher auf „Zimmer 1408“, der grandiosen Verfilumg einer Stephen King-Kurzgeschichte, ein.

Am 21.Februar läuft „Sweeney Todd - der teuflische Barbier der Fleet Street“ in den deutschen Kinos an. Der Musical-Film wurde für vier Golden Globes (errang die Trophäe in zwei Kategorien) und für drei Oscars nominiert. Jonny Depp verkörpert auf seine morbid-charismatische Art mit bleichgeschminkter Haut, kajalgeschwärzten Augen und wildem Haar den teuflischen Barbier. Wer mehr über den Film und die Hintergründe lesen möchte, kann das in dieser Ausgabe.

Ein Überblick über sein Schaffen und Wirken bietet der dreiseitge Artikel über „Tim Burton“, dem Meister des Makabren, der zu den Regisseuren zählt, der einen eigenen Stil prägt Anlässlich des Kinostarts von „Sweeney Todd“ befasst sich das Nautilus-Team eingehender mit Burtons filmischem Werk. Darunter Streifen wie „Beetlejuice“, „Batman“, Edward mit den Scherenhänden“, „Batmans Return“, „Ed Wood“ und „Mars Attacks“.

Ole Christiansen & Thomas Plischke befassen sich im nachfolgenden Artikel mit Roland Emmerichs neuem Blockbuster „10.000 B.C.“, der in der Steinzeit angesiedelt ist, jedoch nicht wie sie in den Geschichtsbüchern festhalten ist.

Sehr interessant der angegliederte viereinhalbseitige Artikel „Aus der Steinzeit“ – Urgeschichte als literarisches Genre, in dem Uwe Anton eine Übersicht der wichtigsten Romane im Genre der Paläo-Fiction bietet.

Robert Vogel führte ein Interview mit Warwick Davis, dem bekanntesten kleinwüchsigen Schauspieler. Gleich bei seinem ersten Auftritt als Ewock Wicket in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ wurde er dem Genre-Publikum nachhaltig bekannt. Aber auch seine Verkörperung des Professor Flitwick in den „Harry Potter“-Filmen machten ihn bekannt. Sein Gesicht kennt man aus „Willow“, in dem er den Titelhelden spielt. Robert Vogel traf Warwick Davis auf der Film- und Sammlerbörse Ende 2007 in Bochum und führte ein Gespräch mit ihm.

Desweiteren gibt es einen Bericht über den Film „Die Geheimnisse der Spiderwicks“, der am 13. März startet und auf der Kinderbuchreihe von Holly Black und Tony DiTerlizzi beruht, die von drei Geschwistern erzählt, die durch ein geheimnisvolles Handbuch erkennnen, dass es Feen wirklich gibt..
Verena Stöcklein bietet im Anschluss einen Einblick in die Spiderwick-Geheimisse und stellt die Hauptfiguren vor.

Auch auf die geplante Verfilmung von „Der Hobbit“ wird in dieser Ausgabe eingegangen

Aber auch der Musik-Bereich kommt nicht zu kurz. Thomas Plischke führte ein Interview mit Jon Schaffer, dem Bandleader von „Iced Earth“, der US-Metal Band, die durch harte Klänge und fantastische Geschichten von sich hören lässt. Iced Earth wollen nun auch ihre eigenen Geschichten erzählen. Den Anfang macht „Framing Armageddon“, und wie der Untertitel dieses neuen Abums „Something Wicked Part I“ erkennen lässt, ist dieses Unterfangen auf eine Fortsetzung angelegt.
Auch das neuste Album von „Ayreon“ findet Erwähnung. In „01011001“ begibt sich Arjen A. Lucassen, Mastermind des Ganzen, auf das Terrain der Science Fiction. Wer mehr über Lucassens Arbeitstag und die neue Doppel-CD erfahren möchte, kann es in dieser Ausgabe nachlesen.
Sehr interessant liest sich auch die Vorstellung von „The Book of Eden“, dem Soundtrack der Gruppe Violet zu Kai Meyers gleichnamigem fantastischem Historienepos.

Der Literatur-Teil dieser Ausgabe startet mit der offiziellen Kolumne aus dem Bastei-Verlag zu der Heftromanserie „Maddrax“ Michael Schönenbröcher „Mad Mike“ plaudert aus dem postapokalyptischen Nähkästchen.
Danach gibt es ein Interview mit Thomas A. Barron, dem Autor der „Merlin“-Erzählungen sowie der inhaltlich an die Jugendjahre des berühmtesten aller Zauberer anschließende Erzählung von Avalon. Der Nautilus-Mitarbeiter Lars Schiele hatte auf der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit mit dem US-amerikanischen Autor zu sprechen.
Es folgen drei Seiten mit phantastischen Buchneuheiten im Februar und zwei Seiten Hinweise auf Hörbücher, wie z.B. Alexandre Dumas’ „Der Werwolf“ und Heinrich Heines „Der fliegende Holländer – um nur zwei zu nennen.

Auf vier Seiten befasst sich das Nautilus-Team dann noch mit den Krimi-Adventures „Die Kunst des Mordens – Geheimakte FBI“, „Sherlock Holmes jagt Arsène Lupin“, „Das Böse unter Sonne“ (Agatha Christie) und „Und dann gabs keines mehr“ & „Mord im Orient-Express“ (Agatha Christie-Adventures im Doppelpack)

Fazit:
Die Ausgabe 48 der „Nautilus“ bietet wieder Informationen in beeindruckender Bandbreite und in einem Eins A Layout. Respekt!

© Alisha Bionda

 

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