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Rezension - Multimania Ausgabe 18

MULTIMANIA
Ausgabe 18

Devil Inc. Presseverlag Saarbrücken, Februar/März 2008
Dina 4, Magazin für Serien, Kino, DVD, Anime, Comic, Games, Technik, Hörspiele, Rollenspiele
84 Seiten / 2,90 €

News, Reviews und umfangreiche Infos zu allen Produkten der Medienwelt.

Mikis Wesenbitter begrüßt die MULTIMANIA-Leser gewohnt munter und weist darauf hin, dass die Magazin-Besatzung nun schon seit drei Jahren hart am Wind über die multimedialen Ozeane segelt und dass sich die Crew auf diesen Fahrten verändert habe, die Entdeckerlust jedoch ungebrochen sei.
Was man im Sinne der MM-Leser hoffen mag!

Zum Start der Ausgabe stellt sich das Team des Magazins wieder einigen Fragen und gewährt durch die Antworten Einblick in ihre Persönlichkeit.

Los geht es dann wie immer mit der Rubrik Film. Und dort den News, gefolgt von der Kolumne Splatter Classics mit dem Beitrag von Olaf Brinkmann zu »Rabbits«, in dem es um eine Hasenplage in Kalifornien geht. Durch einen eher ungewöhnlichen Ausrottungsversuch mutieren die Folgegenerationen der Nager zu Killer-Hasen.
Mikis Wesensbitter plaudert in Kolumne Im Schatten des Grauens über »Blood and Chocolate«, den Werwolf-Film, der eher ein Frauenfilm ist und über Melanie, die endgültig wieder seine Melanie geworden ist. Wieder einmal spricht die Kolumne aus dem Grunde besonders an – die Verpackung macht es halt oftmals aus, wie viel Aufmerksamkeit man dem Inhalt schenkt.

Kino wird von Björn Helbig mit einem Artikel über »SAW IV«, der voll im Fahrwasser der Vorgänger liegen soll, gestartet. Markus Mirschel sprach in dem Zusammenhang noch mit Tobin Bell, der »Jigsaw«, einen der beeindruckensten Charakter der «SAW«-Reihe darstellt.
Björn Helbig stellt den MM-Lesern »Das Waisenhaus« vor – einen spanischen Spuk-Streifen um ein schreckliches Geheimnis, präsentiert von Guillermo de Toro, der damit ein außergewöhnliches Debüt bestritt.
Duncan Core berichtet über (den von Johnny Depp verkörperten) »Sweeny Todd« – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, der beweist, dass das moderne Kino noch mehr zu bieten hat als ein ständiges Wettrennen um das publizierte Abschlachten der Filmprotagonisten.

In der Rubrik DVD werden »Naked Fear« (Erotik-Thriller), »Black Water« (kompakter, minimalistischer Tierhorror-Film, der in Australien spielt), »30 Days Of Night« (handelt von Vampiren in Alaska), »Fido« (Zombiefilm für die ganze Familie), »28 Weeks Later« (spannender Horror-Schocker), »Storm Warning« (typisch moderner Terrorschocker vom Reißbrett), »Trapped Ashes« (erotisch-trashig-blutiger B-Horrorstreifen), »Hellphone« (Komödie), »Zimmer 1408« und »Memories Of Matsuko« von Regisseur Tetsuya Nakashima, bei dessen neustem Werk man sich auf ein Wechselbad der Gefühle einstellen muss, vorgestellt.
Es folgen elfeinhalb Seiten DVD Reviews, mir persönlich fast schon ein wenig zu viel, gemessen an der Gesamtseitenzahl der Ausgabe – aber auf jeden Fall informativ.

In Serien bietet Robert Vogel einen Artikel über das »A-Team«, bzw. er traf Dirk Benedict (Faceman Peck) und Dwight Schultz (Howling Mad Murdock) in Utrecht auf der Screen Heroes Convention und sprach mit ihnen über die Serie und über den geplanten A-TEAM-Kinofilm.

Den Literatur-Teil läutet der zweiseitige »Ausblicke 2008« Artikel ein – der unter der Prämisse »Die Fantasy lebt, es lebe die Fantasy! Ausblicke auf ein neues Jahr« von Markus Mirschel verfasst wurde. Was daran erfreut, ist die Tatsache, dass sowohl Groß- als auch Kleinverlagstitel Erwähnung finden! Eine gesunde Mischung!
Daran folgen die Reviews.

Doch das ist längst nicht alles: Es gibt wieder Poster im Innenteil, eine umfangreiche Verlosung, Dominik Irtenkauf steuert einen Artikel über das »WWE-SMACKDOWN«-Event bei, der alle Wrestlingfreunde erfreuen dürfte, es gibt noch News und Reviews zu Games (incl. einem Jahresrückblick 2007 & einer Jahresvorschau 2008), Hörspiele (u.a. mit fünf schön gelayouteten Seiten Reviews und einer Vorstellung von »Canora Media«), Anime & Comics fehlen natürlich auch nicht. Ebenso Rollenspiele, Musik (mit Berichten über »Schandmaul« und »Cavalera Conspiracy« und zum guten Schluss die Reviews FSK 0 mit Tipps für Eltern.

Fazit:
MULTIMANIA ist längst »Institution«, was diese Ausgabe in ihrer Bandbreite und dem ansprechenden Layout wieder einmal unter Beweis stellt! Das Magazin gehört darüber hinaus in jede Magazin-Sammlung. Daher sei ein Abonnement angeraten.

© Alisha Bionda

 

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