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John Sinclair Romanrezension Band 635

Das Grab der Sinclairs
John Sinclair Band 635

von Jason Dark
64 Seiten/1,90 DM
Bastei Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

John Sinclair(Vorgeschichte siehe Band 634)

Bill wird von den amerikanischen Templern in eine Gruft gesperrt, wo er seinem Schicksal überlassen wird. Nach einigen Kämpfen mit Ratten, taucht in der Gruft plötzlich eine junge Frau auf, die Bill durch einen zweiten Ausgang rettet. Sie stellt sich als Schwester von Gordon Slane, dem Selbstmörder aus dem ersten Teil, vor. Zwischenzeitlich sind auch John und Suko in Schottland eingetroffen. Dort stoßen sie wieder auf die Geheimdienstagenten, die ihnen schon in London das Leben schwer gemacht hatten. Von ihnen und von Krooger erfahren die Geisterjäger, dass es noch einen dritten Templerzweig gibt, der mit den Freimaurern in Verbindung steht. Außerdem erfahren sie, dass der Krieger aus dem ersten Teil ein Ahnherr von John ist. Plötzlich taucht auch Sir James Powell in Schottland auf, der gezwungen worden war, den Dunklen Gral aus Johns Wohnung zu stehlen und Krooger zu bringen. Es stellt sich heraus, dass es von Anfang an Kroogers Plan gewesen war, in den Besitz des Grals zu kommen. Doch bevor er ihn an sich nehmen kann, erscheinen Bill und Gordon Slanes Schwester. Es kommt zu einem Handgemenge, in deren Verlauf Slanes Schwester Krooger erschießt, Suko angeschossen wird und John seinen Ahnherrn mit dem Kreuz tötet.
Leider Gottes gelingt es diesem Band nicht einmal annähernd, das Niveau des ersten Teils zu halten. Krooger, der charismatische Bösewicht aus dem Vorgängerband, mutiert zu einem durchschnittlichen 08/15-Gangster, der nur Stuss schwafelt. Der finale Handlungsschwenk, dass es von Anfang an Kroogers Plan gewesen sei, an den Dunklen Gral zu kommen, ist totaler Blödsinn und absolut unglaubhaft. Die Tatsache, dass sowohl Bill als auch Gordon Slanes Schwester von Slanes Selbstmord wissen, obwohl Bill, seit er in Schottland ist, keinerlei Kontakt nach London hatte, lässt sich nur durch Hellsicht oder Jason Darkss Schlamperei erklären. Alleine die Einführung des dritten Templerzweigs, dessen Rolle noch ziemlich geheimnisvoll ist, hält die Story halbwegs interessant.

© Olsen

 

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