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Geister-Schocker Rezensionen - Band 28

Der Zombie von Landau Geister-Schocker Band 28
Geister-Schocker Band 28

von Gunter Arentzen
Paperback ca. 72 Seiten/ 4,95 €
Romantruhe

Kurzbeschreibung:

Aus Frust darüber, dass die Freunde Peter Riegel, Hans Zumdick und Wim Wagner keine Prostituierte zum Geschlechtsverkehr gefunden haben, vergewaltigen sie in Miami die junge Mulattin Serena Camea, die sie zuerst für eine Prostituierte gehalten haben und sich geweigert hatte, mit ihnen Sex zu haben. Aus einem Haarbüschel, das Serena Peter Riegel ausgerissen hat, fertigt deren Mutter, eine Voodoo-Priesterin, eine Voodoo-Puppe, mit der sie Riegel tötet. Doch sie lässt Riegel als Zombie wieder auferstehen, der die beiden anderen Vergewaltiger töten soll. Es wird Christoph Schwarz’ und dessen Partnerin Conny Blanks Aufgabe, den Mord an Hans Zumdick aufzuklären. Martha Zumdick, die Frau von Hans, ist davon überzeugt, dass Riegel der Täter ist. Linus Mahler war ebenfalls bei der Miami-Reise, gehörte jedoch nicht zu den Vergewaltigern von Serena Camea – vielmehr hielt er schließlich seine drei Freunde davon ab, Serena noch weiter zu vergewaltigen und wird somit auch von der Voodoo-Priesterin verschont. Er erzählt Schwarz und Blank von der Tat. Da die Vergewaltiger reichlich Spuren hinterlassen haben, konnten die amerikanischen Kollegen von Schwarz und Blank DNS-Proben der Täter sichern. Mit diesen Kollegen nehmen die beiden Ermittler Kontakt auf. Einer der amerikanischen Kollegen gibt Chris den Tipp, dass er mit einer Axt einem Zombie den Kopf abschlagen kann. Danach machen sie sich auf den Weg zu Wim Wagner, wo der Zombie auftaucht, um ihn zu töten. Wim Wagner kann zwar fliehen, dennoch misslingt es ihm, vom Zombie nicht getötet zu werden. Mit einer Axt schlägt Chris Schwarz dem Zombie den Kopf ab. Nach den Ereignissen beschließt er, den Dienst zu quittieren, um als ‚Detektiv des Übersinnlichen’ übersinnliche Fälle zu lösen.

Meinung:

So, das ist nun der Pilotroman zu "Christoph Schwarz". Nachdem mich die hier damals veröffentlichte Rezension zu "Der Zombie von Landau" doch etwas von der Serie abgeschreckt hat (für sinnlose Beschreibungen & Szenenwechsel brauche ich mir nur ’nen Sinclair zu kaufen), wurde ich eines Besseren belehrt und habe mir den Band gekauft – zum Glück. Der Roman selbst ist ein klassischer Zombieroman und verläuft ohne sinnlose Dialoge und Beschreibungen, was ich im Gegensatz zu den meisten Sinclair-Romanen doch als sehr angenehm empfand. Die Story ist zwar nicht neu, dafür aber spannend erzählt.
Die Figur Chris Schwarz ist mir auch ziemlich sympathisch. So zum Beispiel seine Reaktion, als er und Conny Blank auf Seite 20 eine Frau vorfinden, die Selbstmord begangen hat und ein Kollege der Spurensicherung sagt, dass eine CD mit dem Lied "Mama" von Heintje lief, als sie die Frau gefunden haben: "Heintje? Kein Wunder, dass sie sich erhängt hat. Da würde sogar ich Selbstmord begehen."
Nebenbei gesagt gefällt mir an der Story, dass alle drei Vergewaltiger ihre gerechte Strafe bekommen. Bei so manch anderer Serie wäre da vermutlich mindestens einer lebend übergeblieben.
Von der ganzen Story einmal abgesehen fand ich sehr gelungen, dass man die Serie so aufgebaut hat, dass Chris Schwarz nicht von Anfang an "Detektiv des Übersinnlichen" ist, sondern das erst wird bzw. so erklärt wird, wieso er das geworden ist.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, ich werde mir auf jeden Fall weitere Bände der eigenständigen Serie kaufen.

Besonderheiten:

Erster Roman mit Christoph Schwarz im Geister-Schocker.
Erster Auftritt von Nadine Weyer.
Erster Auftritt von Conny Blank.
Christoph Schwarz quittiert den Dienst bei der Kriminalpolizei.

Kommentare zum Cover:

Na ja, nicht gerade die personifizierte Ästhetik, ist aber ganz gut gezeichnet. Hat zwar nichts mit dem Roman zu tun, ist aber allemal besser als diese „Kunstwerke“ vom Herrn Spoerr.

© Koopa

 

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