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Jerry Cotton Rezension Band 2722

Zufällig stirbt man nicht
Jerry Cotton Band 2722
von Jerry Cotton
Bastei-Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)
64 Seiten/1,60 €

Catherine Brouwer, Tochter eines Hollywoodproduzenten, wird auf einer Party während eines Überfalls ermordet. Schnell kommen Jerry Cotton und Phil Decker der Verdacht, dass bei dem Überfall einiges aus dem Ruder gelaufen sein muss. Eine erste Spur führt die beiden zum Neffen eines Unterweltbosses und von dort zu einem Klatschreporter. Und plötzlich sind unsere Helden mitten drin in einem Krieg, denn es mischen nun auch Kopfgeldjäger mit, die auf der Suche nach den Männern sind, die den Überfall ausgeführt haben. Und was hat der Bruder der Toten zu verbergen?

Da das FBI an diversen Fronten kämpft, bekommen Jerry und Phil Unterstützung von June Clark und Blair Duvall, was den Fan einerseits erfreut, denn das gemischte Doppel ist immer für Scherze und lockere Sprüche gut. Andererseits fragt man sich seit geraumer Zeit, ob das FBI eigentlich nur noch diese vier FBI-Agenten hat.
Eine erfreuliche Figur in diesem Roman ist der Klatschreporter Pascal Ladd, der einfach herrlich ist und den typischen Humor des Autors widerspiegelt. Auch ohne June und Blair wüsste ich durch diesen Charakter, welchem der Cotton-Autoren ich diesen Roman zu verdanken habe. Man kann nur hoffen, dass diese Figur nicht - ähnlich wie Professor Vanders oder Detective Collins- in der Versenkung verschwindet. Es sind diese Nebenfiguren, die der Serie derzeit den gewissen Kick geben.

So undurchsichtig der Fall für die vier FBI-Agenten ist, ist der Fall auch für den Leser. Man grübelt die ganze Zeit, wer denn nun für den Tod der jungen Dame verantwortlich ist, und ist am Schluss doch dann verblüfft über den wirklich Schuldigen, weil man eigentlich einen anderen in Verdacht hatte.

»Zufällig stirbt man nicht« ist ein Roman, der mir persönlich viel Spaß gemacht hat, was vor allem der Figur des Pascal Ladd zu verdanken ist, der für so manches Schmunzeln gesorgt hat. Aber auch die Story selber ist schlüssig und spannend geschrieben.

© Cornelia Sibilitz

 

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