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Jerry Cotton Rezension Band 2612

Rom sehen und sterben
Jerry Cotton Band 2612

von Jerry Cotton
64 Seiten/1,50 €
Bastei-Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

Der Kurator des Museum of Modern Art, Dennis Wahlberg, wurde ermordet in seiner Wohnung aufgefunden – die Beamten des New York City Police Department übergeben den Fall dem FBI, genauer gesagt Jerry Cotton und Phil Decker, und diese kommen bald einer Kunstschieberbande auf die Spur, der Jerry Cotton sogar bis in die italienische Hauptstadt folgt …

Endlich mal wieder ein Cotton-Roman, zu dem es nur Positives zu sagen gibt! Auch wenn die Planung des Lektorats, innerhalb relativ kurzer Abstände zwei Romane um Kunstdiebstähle zu bringen (Band 2601: „Die Eremitage-Connection“ handelte jüngst davon), eher unglücklich ist, bietet „Rom sehen und sterben“ – gar nicht mal so ein unpassender Titel – bestes Lesevergnügen. Das hat natürlich auch seinen Grund.

Der Roman ging sofort in die Vollen – der Autor hält sich nicht mal mit der Vorrede auf, den Mord an dem Kurator des Museum of Modern Art, Dennis Wahlberg, zu klären, sondern berichtet gleich davon, wie der Tatort untersucht wird.
Zu allererst muss natürlich der Whodunit-Effekt gelobt werden – die Enttarnung eines Täters bei „Die Eremitage-Connection“ hatte mich bereits überrascht, dieser Roman schlug besagten Band 2601 allerdings noch einmal um Längen. Zumal der Autor eine exzellente falsche Fährte gelegt hatte.

Zwar ist es mir schleierhaft, warum Jerry Cotton und Phil Decker mal wieder getrennt ermitteln – schließlich ist (auch wenn man es aufgrund Jerry Cottons Verhalten gegenüber seinen Kollegen manchmal nicht glauben mag – wobei Cottons Verhalten diesmal glücklicherweise in Ordnung war) FBI-Arbeit Teamwork – dafür war es umso erfreulicher, dass es diesmal nicht Jerry war, der den Fall im Endeffekt löst. Humor kam diesmal auch etwas mehr als in anderen Heften vor – Jerry Cottons Eindrücke vom italienischen Verkehr sind herrlich und auch der herzerfrischende Kunsthistoriker sorgte bei mir manches Mal für ein Schmunzeln.

Fazit: Im Vergleich zu anderen aktuellen Romanen eindeutig einer der besten – bleibt zu hoffen, dass man in dem Stil weitermacht. Ausnahmsweise sieht diesmal sogar das Titelbild auf dem Cover annehmbar aus und selbst der Titel passt .

Bewertung:


© Koopa

 

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