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Jerry Cotton Rezension Band 2579

Easy Killer
Jerry Cotton Band 2579

von Jerry Cotton
64 Seiten/1,50 €
Bastei-Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

Der titelgebende „Easy Killer“ ist ein mörderisches Phantom, dem dutzende von Auftragsmorden für die Syndikate zugeschrieben werden – doch dann beginnt der Profikiller, systematisch die Bosse der großen New Yorker Rauschgiftsyndikate zu töten...

Spannender als der letzte Cotton-Roman, den ich gelesen habe (siehe die Rezension zu Jerry Cotton Band 2575: „Geld und falsche Götzen“) ist die Story alleine schon aus dem Grund, da Auftraggeber und der „Easy Killer“ selbst für einige Zeit offen bleiben bzw. dem Leser noch nicht bekannt sind.
Zwar konnte mich keine Enttarnung (weder die des Auftraggebers noch die des Auftragskillers) wirklich vom Hocker hauen, da beide nicht wirklich überraschend waren, aber immerhin überraschte mich das Motiv des Hintermannes – ich hätte eher erwartet, eine 08/15-Lösung vorzufinden, etwa dass der Auftraggeber ebenfalls ins Drogengeschäft einsteigen wollte und deshalb die Bosse töten ließ, allerdings war es dann doch anders.

Zugute halten muss man dem Autor auf jeden Fall, dass die Ermittlungen in dem Roman akribischer als in anderen durchschnittlichen Heften durchgeführt werden und innerhalb der Handlung gewonnene Erkenntnisse nicht einfach auf hohlen Zufällen passieren – nach dem Motto „das Leben ist ein einziger Zufall“. Leider musste man sich an einigen Stellen schon konzentrieren, um sich die ganzen Personennamen merken zu könne, aber trotzdem nicht so schlimm wie bei anderen personenüberladenen Romanen der letzten Zeit.
Zwar auch nicht unbedingt ein Heft, das einen vom Hocker haut, aber immerhin eine gewisse Steigerung nach dem letzten Roman.

© Koopa

 

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