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Jerry Cotton Rezension Band 2567

Schlussakkord zum Sterben
Jerry Cotton Band 2567

von Jerry Cotton
64 Seiten/1,50 €
Bastei Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

Bei einem Heavy Metal Konzert wird mitten in der Veranstaltung die Bühne in die Luft gejagt, verschiedene Bandmitglieder sterben, diverse Menschen werden verletzt und Personen aus dem Publikum sterben. Jerry Cotton und Phil Decker werden auf den Fall angesetzt. So wurde zuerst ein Terror-Anschlag vermutet, wurde diese Vermutung jedoch bald zunichte gemacht. Stattdessen kommen die G-men einer anderen Sache auf die Spur...

Nun ja. Erst einmal find ich’s schade, dass es in diesem Roman keinen Terror-Anschlag gab. Wäre schön, in die Richtung mal wieder was zu lesen.
Systematisch fahnden die G-men nach dem/n Täter/n und leider offenbart sich dabei ziemlich schnell, dass nur zwei wirklich in Frage kommen: die aktuelle Plattenfirma der „Death Maiden“ Band oder die Plattenfirma, mit der der Vertrag gelöst wurde und bis zum Schluss steht dieses Rätsel im Raum.

Allerdings muss ich, nachdem ich nun meinen dritten Classic-Cotton gelesen habe (nachdem ich für einige Zeit ausgestiegen war), sagen, dass der gute Stil eines Autors nicht zu unterschätzen ist. Fairerweise möchte ich das an dieser Stelle noch mal besonders erwähnen, denn im Gegensatz zu meinem letzten gelesenen Classic-Cotton ist dieser Stil ein Traum.

Auf Seite 29 – ich zitiere: „Sie sollen mir diese Schnüffler vom Hals halten“ gab es wieder eine Situation, bei der mir die Vorgehensweise des Drahtziehers im Hintergrund unklar ist. Was erwartet der Mann? Wenn die bearbeitenden Ermittler – aus was für Gründen auch immer – nicht mehr den Fall bearbeiten, werden neue Ermittler hinzugezogen und die werden dann genauso weiterermitteln.

Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, die Lösung war zwar nicht sehr überraschend, dafür angenehm zu lesen.

© Koopa

 

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