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Zwölf Stunden Angst Von der Story her fand ich diesen Roman überdurchschnittlich gut; wäre gestern nicht der Maddrax-Chat gewesen, hätte ich die Story vermutlich in einem Zug durchgelesen. Nachdem ich befürchtete, die Action würde nun ganz aus Jerry Cotton weichen, habe ich nach dieser Story doch die vage Hoffnung, dass man Jerry Cotton nicht total frei von Action machen möchte. Inhaltlich gibt es nichts zu meckern; die Story bietet so manche Überraschung; ich habe den Roman in zwei Zügen durchgelesen. Auch fiel mir positiv auf, dass in diesem Roman eigentlich so gut wie alle Special Agents vor kamen – was ja sonst nicht unbedingt der Fall war/ist – bis auf June Clark und (wenn ich mich recht erinnere) Sarah Hunter. Schade… aber dafür kam wenigstens mal wieder Ruby O’Hara, bei der ich mich in letzter Zeit ja doch schon irgendwie fragte, ob es sie noch gibt, oder ob sie einfach irgendwie untergegangen ist. Was mich allerdings grenzenlos enttäuscht hat, ist die besondere Vorankündigung in Heft 2549 im Mittelteil im Vergleich zu dem vorliegenden Band. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dass sich die „Leserseite“ auch mal etwas mit Jerry Cotton befasst, was ja aktuell nicht so der Fall ist, aber einiges davon war wirklich überflüssig. Es ist zwar schön, dass besondere Geschichten angekündigt werden, aber der Teil mit der „neuen Figur“ war ja total in die Tonne gegriffen. Fazit: Spannungsmäßig ein überdurchschnittlicher Roman – wobei mir wie gesagt nicht klar ist, was man mit der Ankündigung von Nr. 2549 mit der „neuen Figur“ meinte. Absolut empfehlenswert!
© Koopa |