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Jerry Cotton Rezension Band 2527

Das Camp der Verlorenen
Jerry Cotton Band 2527

von Jerry Cotton

64 Seiten / 1,50 €
Bastei Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

An diesem Roman fehlte meiner bescheidenen Ansicht nach völlig die Spannung. Die Story war durchschaubarer als Butterbrotpapier und ich fand so gut wie fast nichts an dieser Story sonderlich spannend oder spektakulär. Spätestens ab der Szene, in der Wally die Soldaten sieht, wird klar, wo sich die Kinder befinden. Das einzig Interessante war für mich auf Seite 63 endlich zu erfahren, was dieses ewige „Gasch“ (wie wurde das doch gleich geschrieben?) bedeutete. Gegen diesen Roman war der Aktien-Roman 2525 eine Wohltat. Musste mich teilweise schon richtig quälen, bis ich den Roman endlich durchhatte. Als auf Seite 41/42 Jerrys unheimliches Dejá-vu kam, dachte ich, jetzt kommt mal so richtig Pepp in die Story, aber Pustekuchen. Kein Aha-Effekt, keine Wer-war-der-Mörder-Miträtselmöglichkeit, einfach eine Story, die man so wegliest. Nach dem wie immer überaus spannenden 2526-er wieder eine rasante Talfahrt. Mal sehen, wie Band 2528 wird.
Mit den Szenen von Wally zu Anfang konnte ich so gut wie gar nichts anfangen, das war mir irgendwie suspekt. Für mich kam so ziemlich im ganzen Romanüberhaupt keine Spannung auf bzw. mir ist nicht klar, was daran spannend sein sollte. Liegt vielleicht daran, dass ich den Roman in mehreren Stücken gelesen habe, aber das war so der Hit nun nicht.

Hier haben wir wohl mal einen Roman, wo sich die Meinungen teilen...

© Koopa

 

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