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Jerry Cotton Rezension Band 2167

Ring frei zum Attentat
Jerry Cotton Band 2167
von Jerry Cotton
64 Seiten/1,50 €
Bastei Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

Ein Serienkiller geht in New York um, der es auf Sportler aus dem Wrestling-Bereich abgesehen hat. So wird beim ersten Mord ein Zusammenhang zu einem Syndikat vermutet, auf dessen Gehaltsliste der erste Sportler stand, zerschlug sich diese Fährte bald und die FBI-Agenten kommen auf die Spur eines Serienkillers, der bereits vor sechs Jahren einmal aktiv war. Und – wie damals – nimmt der Killer zum Schluss seiner Serienmordserie einen Polizei-Beamten ins Fadenkreuz und macht diesen psychisch fertig – diesmal fällt seine Wahl auf FBI-Agent Jerry. Der Weg geht über diverse falsche Fährten, bis Jerry Cotton und Co schließlich dem Mörder auf die Spur kommen...

Spannend eingefädelt steigerte sich meine Erwartung an den Roman und die dazugehörige Auflösung von Seite zu Seite ins Unermessliche. Und dann – auf Seite 62 die maßlose Enttäuschung, dass Ron Millard der Täter ist, der auch passender Weise das erste Mal auf dieser Seite erwähnt wird.
So endete dieser Roman als Katastrophe; hat mir im Nachhinein überhaupt nicht gefallen. Bei anderen Romanen, bei denen den Autoren zum Schluss nichts mehr eingefallen ist, waren diese wenigstens so fair, den ganzen Roman so schlecht zu gestalten, dass man auch gar keine großen Erwartungen an den Roman mehr hat (und ihn evtl. vorzeitig abbricht und seine Zeit spart), aber so war das Desaster für mich am Ende nur noch größer. Genial aufgebaut fällt das ganze schließlich wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Ich beginne nun zumindest zu ahnen, von wem Band 2531 und 2545 stammen…

© Koopa

 

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