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Jerry Cotton Rezension Classic-Band 57

Ein Kontinent verliert die Nerven
Jerry Cotton Classic Band 57
von Jerry Cotton

65 Seiten/1,50 €
Bastei Verlag (Verlagsgruppe Lübbe)

Seuchen, Ungeziefer und Schädlinge machen die USA unsicher. Die gesamte Landwirtschaft ist in Mitleidenschaft gezogen. Die Drahtzieher waren Gangster, die ein ganzes Land in Angst und Schrecken versetzen wollten…

Nachdem ich erneut nach meiner letzten Cotton Classic Pleite (Band 45: „Blutige Dollars“) einen großen Bogen um die Serie gemacht habe und auch die aktuelle Jerry Cotton Heftromanserie in 1. Auflage vorerst nicht mehr lese, wagte ich mal wieder einen Versuch, einen Classic-Roman zu lesen – und wurde belohnt.
„Ein Kontinent verliert die Nerven“ bietet, ganz im Gegensatz zu „Blutige Dollars“, eine actionreiche Story, wie ich sie so nicht erwartet hätte, ohne große Füllszenen und logische Fehler. Und nicht nur das – auch das Lektorat hat in diesem Band ungewöhnlich gut gearbeitet; die Schreibfehler belaufen sich auf ein Minimum und auch am Schreibstil des Autors gibt es nichts zu meckern. Da merkt man sehr deutlich, dass hier höchstwahrscheinlich verschiedene (Außen?)Lektoren am Werk waren.

In der Jerry Cotton Classic Serie scheint man neuerdings einen Sprung um einige hundert Bände und damit verbundene Jahre gemacht zu haben, in Bezug auf die Original Erscheinungsreihenfolge. Der letzte Band, den ich las, „Blutige Dollars“, erschien im Original als Nr. 181. „Ein Kontinent verliert die Nerven“ erschien im Original als Band 477, da war in der Zwischenzeit ja schon einige Zeit vergangen.

Insgesamt eine gelungene actionreiche Story!

© Koopa

 

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