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Al Capone Romanrezension Band 14

 

Al Cann
Al Capone Band 1
4
Party des Todes

Kelter Verlag
65 Seiten/1,50 Euro

Eine samstägliche Party wird für ein paar ihrer Gäste zu einem tödlichen Vergnügen: Sie werden vergiftet und der Verdacht fällt natürlich auf die Teilnehmer der Feier, die das Mahl überlebt haben. Eliot Ness ermittelt sich durch eine muntere Schar undurchsichtiger Männer und Frauen, deckt dabei Verbindungen zwischen Opfern auf, die größtenteils untereinander in Affären zugetan waren - und entlarvt schließlich den Täter nach dem Ausschlussprinzip. Aber das nur am Rande. Denn was Eliot Ness sonst noch interessantes passiert, ist viel spannender! Er begegnet dem lange verschollen geglaubten Gangboss Ric Dillinger! Und was der FBI-Mann schließlich unter einem im Park gelegenen Kiosk findet, freut Al Capone umso mehr - die Beute aus dem Überfall auf seine Buchmacher!

Wenn wir den titelgebenden Erzählstrang aus „Party des Todes“ einmal ausklammern, der mit unzähligen unglaubwürdigen Figuren nervt, und als ein müdes Verwirrspiel aus hetero- und homosexuellen Verhältnissen konzipiert ebenso unspektakulär endet, dann ist der vierzehnte Al Capone Roman gar nicht mal übel! Die Story um die Beute der Dillingergang und das anschließende Treffen auf Al Capone verleiht der Serie eine längst überfällige Kontinuität. Auch Ric Dillinger bekommt einen ausführlichen Auftritt. Gegen diese auch psychologisch spannend gestalteten Szenen kommt der konstruierte Hauptplot keinesfalls an. So fällt die Bewertung dieses Bandes schwer: Einerseits ist der Haupterzählstrang völliger Murks, andererseits rettet der Nebenplot die gesamte Lektüre. So bleibt „Party des Todes“ – leider - wieder einmal in der Mittelmäßigkeit stecken.

Bewertung:





© Sascha "Andro" Vennemann

 

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