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Perry Rhodan Romanrezension Band 293

Unternehmen Central-Station
Perry Rhodan Nr. 293

von William Voltz

Moewig-Verlag
64 Seiten / 0,80 DM

Nachdem die Terraner in PR 292 einen Weltraum-Bahnhof der Maahks gefunden haben, werten sie die gewonnen Daten aus. Sie stellen fest, dass es drei Hauptstationen der Bahnhofstrecke im intergalaktischen Leerraum gibt: Central-Station, Midway-Station und Lookout-Station. Zunächst wollen sie sich Central-Station vornehmen.
Doch als sie dort ankommen, stellen sie fest, dass der Bahnhof von Tefrodern besetzt wurde. Don Redhorse dringt mit einigen Männern als Vorhut ein. Der Plan scheitert und sie werden gefangen genommen.
Zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass sich auch einer der Meister der Insel auf Central-Station aufhält. Der sieht seine Chance gekommen, in der Hierarchie der Meister aufzusteigen und den obersten Meister, Faktor I, zu überflügeln. Da er in Besitz einer neuen mächtigen Waffe ist, braucht er nur abwarten, bis die Terraner in den Wirkungsbereich dieser Waffe kommen. Mittels Psychobehandlung zwingt er Redhorse, Perry Rhodan und seine Flotte in eine Falle zu locken.
Die Überheblichkeit des Meisters der Insel wird ihm jedoch zum Verhängnis und schließlich findet er sogar den Tod, als Central-Station explodiert.

Nach seinem fulminanten letzten Werk lässt Voltz es hier etwas ruhiger angehen. Sicherlich ist der Band wieder gut geschrieben, dennoch wirkt er erkennbar spannungsärmer als der Vorgänger. Die Beschreibung des Meisters der Insel ist gelungen und eindringlich hassenswert, auch die Handlungselemente um Don Redhorse und seine Männer sind gekonnt geschildert, zumal der Autor mit Arl Tratlo einen weiteren seiner Charaktere sterben lässt. Aber dennoch: Eine Gefahr, die Perry Rhodan und 950 seiner Schiffe unmittelbar bedroht, lässt bei mir den Puls nicht allzu sehr in die Höhe schnellen, da man sich lediglich fragt, wie diese Gefahr beseitigt wird. Denn DASS sie beseitigt wird, steht ja außer Frage.

Insofern ist „Unternehmen Central-Station“ ein Roman, der durch den Tod eines der MdI wichtig ist, aber das hohe Niveau des Vorgängers nicht halten kann.

© Olsen

 

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