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Perry Rhodan Romanrezension Band 291

Brücke zwischen den Sternen
Perry Rhodan Nr. 291

von Kurt Mahr

Moewig-Verlag
64 Seiten / 0,80 DM

Mit großer Erwartungshaltung habe ich mich auf dieses Heft gestürzt. Nicht etwa, weil ich so viel Ruhmreiches davon gehört hätte oder weil mich das Cover so begeistert hätte - nein, dieser Roman erschien (wenn meine Informationen zutreffend sind) am Tag meiner Geburt. Die Auswirkung davon ist übrigens, dass Roi Danton und ich gewissermaßen gleichalt sind, denn in PR 291 erblickte auch er das Licht der Welt.

Meine Erwartungen wurden allerdings bitter enttäuscht. In diesem Roman erzählt Kurt Mahr uns, dass die Zerstörung des Sechseck-Transmitters in Andromeda weitreichende Folgen hat: Auch die Strecke zwischen dem Schrotschusstransmitter und Kahalo wird instabil und bricht letztendlich ganz zusammen. Er erzählt uns weiter, dass der Schrotschusstransmitter (bis auf wenige Schiffe) evakuiert werden soll, dass ein paar Tefroder Gleam angreifen, dass Perry Rhodan im Andro-Beta-Nebel gestrandet scheint. Für all diese kärglichen Informationen braucht er nicht nur 64 Seiten, sondern er füllt diese 64 Seiten auch noch bis zum letzten Zentimeter aus. Wörtliche Rede ist Mangelware, die einzelnen Absätze in den Spalten sind teilweise so lang, dass auf einer Seite zuweilen nur drei oder vier Absätze zu finden sind.

Und zu allem Überfluss ist dieser Band langweiliger, als einer Kreisklassenmeisterschaft im Einer-Synchronschwimmen zuzusehen. Nun ja, offensichtlich hatte Kurt Mahr Kenntnis von meiner Geburt und dachte sich: „Ein aufregendes Ereignis an diesem Tag reicht völlig aus.“

Totalausfall! Leider!

© Olsen

 

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