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Die Halle der Unbesiegbaren Moewig Verlag Mit diesem Roman arbeitet H.G. Ewers auf den Folgeband hin, in dem K.H. Scheer von der geplanten Zerstörung des Sonnentransmitters berichten wird. Es fällt mir grundsätzlich schwer, die ganz alten Romane der Serie unvoreingenommen zu beurteilen. Sicherlich strahlen die Bände dieser Ära einen antiquierten Charme aus, der sich z.B. in riesigen Computern äußert, in denen man die Relais klappern hört. Der Blick in das Jahr 2405 aus einem Jahr, in dem Computer noch die Größe von Hochhäusern und die Reise zum Mond ein ehrgeiziges, bald bevorstehendes Projekt waren, wirkt aus heutiger Sicht liebenswert naiv - wenn man mal einen oder zwei dieser Romane liest. Wenn man sich aber zum Ziel gesetzt hat, die alten Bände alle aufzuholen, dann wird aus einem „liebenswert“ ganz schnell ein „verstaubt“ oder gar ein „muffig“ und der antiquierte Charme geht einem auch mal auf die Nerven. Das geschieht in „Die Halle der Unbesiegbaren“ gottlob nicht. Ewers schildert die Verhandlungen mit den Verfechtern strenger Logik, den Maakhs, sehr glaubhaft und überzeugend - aber leider auch sehr routiniert. Und so liest sich der Band zwar interessant, zumal er für die weitere Entwicklung dieses sich dem Ende zuneigenden Zyklus von Bedeutung ist. In allzu große Aufregung kann er den Leser allerdings nicht versetzen. © Olsen |