Der Gesang der Stille
(Perry Rhodan Nr. 1935/38)
von Andreas Eschbach
64 Seiten/3,- DM
Pabel Moewig Verlag
Reginald Bull, der unsterbliche Terraner, erforscht mit dem Kybernetiker Skill Morgenstern den Planeten Lokyrd, die Welt der Pyramiden. Auf beide wartet der Gesang der Stille ...
Andreas Eschbach war der erste Gastautor, der an Perry Rhodan mitschreiben durfte. Und ich darf sagen, dass es sich gelohnt hat!
Obwohl ich mehrheitlich die Hefte aus der Exposéfeder von Kanonen-Herbert kenne, bin ich doch auch mit ein paar Romanen ab dem Band 1000 vertraut. Und die haben mir gut gefallen. Sogar so gut, dass ich diese wieder lesen will!
Im Jahr 2005 versuchte ich einen ergebnislosen Wiedereinstieg in die PR-Serie mit dem Band 2300. Aber die Schreibe war mir zu exotisch und auch zu abgehoben. Nach sechs Heften ließ ich es dann wieder sein. Ich fand keine Anhaltspunkte, die mich zu packen vermochten. Dazu fand ich die Romane nicht wirklich spannend geschrieben. Oder anders gesagt: Wenn schon wenig geschieht, dann sollte die Schreibe des Autors den Leser bei der Stange halten.
Dieser Band dagegen – wobei ich von der Handlung her weder die vorhergehenden als auch die nachfolgenden kenne – ist wirklich sehr lesbar. Da hat Andreas Eschbach gute Arbeit geleistet. Gut, Bully ist eine Figur von früher, die mir auch bekannt ist, aber hier hatte ich das Gefühl, es mit zwei Menschen zu tun zu haben, die mich mit auf ihre Reise nahmen.
Von dieser Ausgabe soll es ja auch einen Sonderdruck geben, was eigentlich über die Qualität genug sagen dürfte.
Von Andreas Eschbach soll es noch einen zweiten Band geben (2295). Bin dann gespannt, wie dieser auf mich wirkt.
Für diese Ausgabe gebe ich jedenfalls gerne eine positive Bewertung ab.
© Michel Wuethrich
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