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Dan Shocker Band 32 Im Schloss der teuflischen Deborah Eine klassische Gruselgeschichte erwartet den Leser, welche Dan Shocker nicht in Großbritannien ansiedelte, sondern in Amerika. Doch dem Autor gelingt es wieder meisterhaft eine unheimliche und gruselige Stimmung aufzubauen. Der mordende Geist, der aus dem Bild steigt und die stimmungsvolle Vorgeschichte machen diesen Roman zu einem echten Leckerbissen für Larry-Brent-Fans. Die Schwester des PSA-Agenten, Miriam, hat ebenfalls einen kleinen Auftritt erhalten, auch wenn ihr Part recht unmotiviert erscheint. Es wirkt so, als ob ihre Rolle nur dazu diente ihren Bruder zu informieren, der aber spätestens durch den ersten Mord sowieso Kenntnis von den Ereignissen auf Manor-Castle erhalten hätte. Aber den Reiz dieser Geschichte macht vor allem der mordende Geist der teuflischen Deborah aus, der aus einem Gemälde steigt, welches die einstige Schlossherrin eigens zu diesem Zweck anfertigen ließ. Verstärkt wird diese Gruselstimmung, wenn man sich vor Augen hält, wie echt und gespenstisch alte Gemälde im Zwie- oder Dämmerlicht wirken. Diesen Umstand hat sich der Schriftsteller zu Nutze gemacht, um den Nerv des Lesers zu treffen. Wenn die Knochenmänner tanzen In der zweiten Story verschlägt es die PSA-Agenten nach Spanien, wo lebende Skelette ihr Unwesen treiben. Gemischt mit ein wenig PSI-Horror kreierte der Autor wieder einen schnörkellosen Gruselroman. Den wohligen Schauder des Gruselns erlebt der Leser vor allem, wenn die unheimlichen Gestalten um das Bett ihres armen Opfers tanzen, um es mit riesigen Fleischermessern zu ermorden. Jeder, der Zeuge dieses grausigen Geschehens wird, fällt selbst den Klingen der Untoten zum Opfer. Beide Geschichten beweisen das unglaubliche Erzähltalent des Schriftstellers, dessen Romane auch nach 23 Jahren nichts von ihrer Faszination verloren haben, was nicht zuletzt, auch an der professionellen Überarbeitung liegen dürfte. © Ripper
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