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Dan Shocker Band 28
DAS HÖLLENTOR BLITZ-Verlag ISBN 978-3-89840-728-1, Paperback, 240 Seiten/9,95 €
Das Tor zur Hölle In London wird der Körper Larry Brents gesichtet, der kurz darauf spurlos verschwindet. Ist X-RAY-3 der unheimliche Phantommörder, der seit einiger Zeit die Stadt in Angst und Schrecken versetzt? Ist der beste Agent der PSA dem Wahnsinn verfallen? Iwan Kunaritschew, alias X-RAY-7, fliegt nach London um diese Fragen zu klären. Lord und Lady Bramhill scheinen mehr über den Sachverhalt zu wissen. Die beiden sind erst vor kurzem von einer viermonatigen Reise nach Machu Picchu zurückgekehrt. Dort waren sie am Tor zur Hölle, einer unterirdischen Grotte, in der sich ein schmaler Steg über einen tiefen Abgrund spannt und in einem schädelgleichen Felsen mündet. Dort wird die Rückkehr Rha-Ta-N’Mys vorbereitet. Ihr Begleiter Steven Arlidge stürzte ab und verschwand im Höllentor. Lady Bramhill kehrte als Dämonin zurück und der Lord verfällt immer mehr dem Wahnsinn. Unterhalb des Anwesens des Lords, mitten in England befindet sich Gorhos Bett – ein Altar aus schwarzem Stein, welcher Menschen frisst. Die beiden Adligen wollten nämlich in Peru die Rückkehr der Monster-Bestie bewerkstelligen. Nun soll auch X-RAY-7 das Schicksal vieler Opfer teilen und von dem Altar gefressen werden. Ein Schicksal, welches auch Larry Brent erlitt ...? Die Suche nach Larry Brent geht in die zweite Runde. Dieses Mal schlägt die Handlung einen weiten Bogen nach England. Und da kommt es unweigerlich zu einem Bruch in der Handlung und dem logischen Ablauf. Von der Opferung der sieben Frauen wird nichts mehr berichtet und von Gorho ist immer noch nichts zu lesen, abgesehen von seinem Bett, jenem menschenverschlingenden Altar. Weshalb dieser aber in England stehen soll wird nicht ausreichend erklärt. Ebenso effektheischend ist das Erscheinen des Astralleibes von Larry Brent, welches die Handlung nicht weiterbringt und den Leser nur zu verwirren versucht, was aber nicht konsequent durchgeführt wurde, um glaubhaft zu wirken. Dafür wurde die Ermittlung von Iwan Kunaritschew fesselnd beschrieben, der hier im Prinzip ebenfalls ein Solo absolviert, denn bis auf seinen Geistkörper spielt X-RAY-3 immer noch keine wichtige Rolle. Besonders einfallsreich ist der fressende Altar und die Dämonenwerdung von Lady Bramhill. In einer Nebenhandlung beschäftigt sich ein Wissenschaftler mit der Entschlüsselung einer alten Schriftrolle, die Morna im letzten Fall ergattern konnte. Auch hier erwartet den Leser eine böse Überraschung und zeigt ihm, wie schrecklich die Macht der Dämonengöttin wirklich ist. Als kleines Schmankerl erhält zum Ende hin der PSA-Agent James Turnwood seinen ersten Auftritt innerhalb der Serie. Leider bleibt auch bei X-RAY-8 die Charakterisierung sehr oberflächlich und beschränkt sich lediglich auf die Beschreibung des Aussehens und der Vorlieben des Agenten. Im Gegensatz zum ersten Teil endet dieser aber mit einem echten Cliffhanger. Monster-Bestie Gorho Iwan Kunaritschew ist durch das Tor zur Hölle in den Abgrund gestürzt. Unten angelangt trifft er auf seinen vermissten Kollegen Larry Brent, sowie den Fotoreporter Steven Arlidge und die Journalistin Pascuala de la Bailar. Gemeinsam entdecken die Gefährten eine technische Anlage, die scheinbar von einer prähumanen Superrasse hinterlassen wurde, um die Herrschaft der Dämonengöttin im Ansatz zu vereiteln. Durch diese Anlage gelangen Iwan und Larry, gemeinsam mit den stark geschwächten Journalisten ins Freie. Nicht ohne zuvor die Bekanntschaft eines veränderten Indios zu machen, der sich durch einen Schuss aus der Laserwaffe in ein Skelett verwandelt. Währenddessen verfolgt die PSA-Agentin Morna Ulbrandson die Spur des Arabers Achmed Khaa-Shazaam. Mehrere Frauen sind nach einem Besuch in dessen Haus spurlos verschwunden. Ebenso wie zwei Einbrecher, von denen einer urplötzlich wieder auftaucht und die Figur eines Götzen mit sich trägt, die jedem der sie berührt den Wahnsinn bringt, worauf er Selbstmord begeht. Der PSA-Nachrichtenmann Franco de Calvados soll die Figur sicherstellen, bevor sie in falsche Hände gerät. Mit diesem Roman beendet Dan Shocker seine erste Trilogie um die finstere Gottheit Rha-Ta-N’my und ihren schwarzen Sklaven Gorho. Unweigerlich streben die Ereignisse einem Höhepunkt zu. Leider wirken die Passagen von Larry Brent und Iwan Kunaritschew sehr stark konstruiert und die Idee einer prähumanen Superrasse, die sich im Clinch mit den Dämonen befand ist zwar durchaus interessant, liest sich aber wie eine Abhandlung eines Erich von Däniken. Sehr eindrucksvoll sind auch die Illustrationen des Wolfsburger Künstlers Par Hachfeld gelungen, der sich auch nicht scheute der Monster-Bestie Gorho ein schauderhaftes Antlitz zu verleihen. Das Titelbild hingegen zeigt Lord Bramhill vor dem dunklen Geist Gorhos und dem Astralleibes von Larry. Das Cover ist nicht gerade unheimlich und hat einen starken Comiccharakter. Fazit:
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