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Dan Shocker Band 7
Der Vampir BLITZ-Verlag
Der Sarg des Vampirs Im Jahre 1777 wurde in Spanien ein Zigeuner erstochen, weil er die Tochter eines Adligen begehrte. Doch Sarkom soll ein Vampir gewesen sein und kehrte seitdem alle 37 Jahre wieder zurück, wobei am Ende einer Mordserie immer ein Mädchen der de Avillas sterben musste. Nun sind wieder 37 Jahre vergangen und der Herzog de Avilla fürchtet um das Leben seiner Töchter. X-RAY-1 schickt seinen besten Mann zu dem Adligen, da sich Larry gerade noch in Spanien aufhält. Der Herzog wurde von einem Mann namens Sanchos, mehrfach vor dem Vampir gewarnt. Der Spanier ist überzeugt, dass es den Blutsauger gibt. Larry ist noch etwas skeptisch, denn den Opfern wurde das Blut nicht ausgesaugt, sie verbluteten an den Bissstellen im Hals. Und noch ein weiterer merkwürdiger Punkt kommt hinzu: Alle 37 Jahre häuften sich die Besuche der Zigeuner am Grab des Vampirs. Nachdem zwei Touristinnen Opfer des Vampirs wurden, begutachten Larry und Sanchos das Grab des Untoten. Dabei werde sie von den Zigeunern niedergeschlagen. Sanchos wird bei einem Schaukampf mit einem Messerwerfer getötet. Larry sperrt man ein, da man ihn erst am nächsten Tag töten will. Doch eine der Zigeunerinnen hat sich in den Agenten verliebt und verhilft ihm zur Flucht. Larry weiß, wo de Avilla seine Tochter untergebracht hat. Als er in dem Hotel ankommt, beobachtet er das Mädchen. Kurz darauf erscheint tatsächlich Sarkom, der Vampir. Doch die Zigeuner wissen bereits über Larrys Anwesenheit Bescheid. Erneut wird der PSA-Agent überwältigt und dieses Mal scheint es kein Entrinnen vor den Hauern des Untoten zu geben ... Das Geheimnis der Knochengruft Mehrere Frauen, die alle als Hausmädchen bei dem Vicomte Moulliere gearbeitet haben, sind auf dem Anwesen des Adligen spurlos verschwunden. Hängen diese Vermisstenfälle mit den geheimen Forschungen zusammen, die der Vicomte auf seinem Gut betreibt? X-RAY-1 schleust seine beste Agentin, Morna Ulbrandson, als neues Hausmädchen bei Moulliere ein, während Larry Brent das ehemalige Hausmädchen Claudia Pascal befragen soll, die als einzige noch unter den Lebenden weilt. Doch die junge Frau scheint unter einer seltsamen und ansteckenden Erkrankung zu leiden. Bevor Larry Näheres in Erfahrung bringen kann, wird er niedergeschlagen und unter Drogen gesetzt. Als er erwacht ist Claudia tot und er selbst wird unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Ab jetzt ist Morna auf sich allein gestellt und das absolut tödliche Geheimnis der Knochengruft wartet bereits auf die schwedische Agentin ... „Der Sarg des Vampirs“ ist eine fast schon klassische Gruselgeschichte, die leider sehr schleppend beginnt und zunächst nicht richtig in Fahrt kommen will. Dafür ist die Handlung leicht zu verfolgen und weist dieses Mal nicht die für Dan Shocker so typischen Verwirrspielchen und Nebenhandlungen auf. Etwas zu zufällig ist allerdings der Trick mit dem Beobachtungsspiegel im Hotelzimmer gewesen. Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass eine Detektei einen solchen Aufwand betreibt und dann auch noch die Miete für das Zimmer bezahlt, obwohl der Fall schon längst abgeschlossen ist. „Das Geheimnis der Knochengruft“ beginnt bereits sehr mysteriös und bleibt auch im Verlauf der Handlung undurchsichtig. Wieder einmal darf Larry Brent mit seiner Lieblingskollegin Morna Ulbrandson zusammenarbeiten, wobei beide Agenten zunächst allein agieren, um gemeinsam zuzuschlagen. Die Umgebung des düsteren Schlosses und die Idee, des Besitzers als Forscher auf moralisch bedenklichen Gebieten ist freilich alles andere als neu wirkt aber im vorliegenden Roman keineswegs abgenutzt oder angestaubt. Immer noch, oder gerade heute, ist die Handlung von erstaunlicher Aktualität, auch wenn die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auf den menschlichen Organismus stark übertrieben und plakativ dargestellt wurden. Das seltsame Gewächshaus mit seinen mutierten Tieren ist natürlich Trash pur und diente wohl lediglich zu dem Zweck, den Leser anfangs in die Irre zu führen. Die Charaktere wirken sehr frisch und lebensecht und wurden von dem Autor glaubhaft dargestellt. Glücklicherweise entschied sich der Verlag für das Original-Cover des Romans „Der Sarg des Vampirs“. Zum einen ist es atmosphärischer und unheimlicher als das Titelbild zum Roman „Das Geheimnis der Knochengruft“ und passt natürlich auch vom Motiv her einfach besser zum Titel. Das Cover der Knochengruft-Geschichte nähme dem Leser außerdem schon vorweg die Spannung, in dem es einen Großteil des Plots verraten hätte. Fazit:
© Florian Hilleberg |