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2 Rezensionen verfügbar von
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| Kelter-Verlag
So kurzlebig der „Geisterfänger“ als Reihe auch letztendlich sein wird, so hat er es mit Band 21 nun doch zumindest geschafft, die komplette „Mike Logan“-Miniserie zu bringen. Dieser dritte Roman mit dem Geisterfänger-Detektiv von Mike Burger, ist der letzte veröffentlichte seine Art. Wahrscheinlich ist das auch gut so, denn wieder einmal bietet der Roman nichts an neuen Ideen und unterscheidet sich in Aufbau, Stil und mangelnder Spannung in nichts von seinen beiden Vorgängern. Der dritte Logan-Roman ist in meinen Augen sogar der schwächste seiner Art. Das liegt nicht unbedingt am Plot, der ist zwar an sich stimmig und atmosphärisch einigermaßen gut umgesetzt. Allerdings lässt das Timing in dem Roman wirklich zu wünschen übrig. Ein ums andere Mal wird vor allem in der zweiten Hälfte des Heftes die Geschichte breitgewalzt, und das Finale mit der seitenlangen Episode über den Hotelier, oder mit der inhaltlich wiederholenden Szene eines der anderen weiblichen Opfer, immer wieder nach hinten verschoben, um das Heft zu füllen. Hier tritt die Geschichte unnötig auf der Stelle und man merkt, dass die Handlung eigentlich nicht so viel hergibt, wie sie verspricht. © Sascha „Andro“ Vennemann |
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Kelter-Verlag Ingar Thorssen wird in Schottland von Geister-Hexen gefangen und zu dem wahnsinnigen Professor Yrmaahl gebracht, der mit sieben Frauen eine Armee von Geistern erschaffen will, mit der er die Weltherrschaft an sich reißen kann. Im letzten Augenblick kann sie Mike Logan telefonisch um Hilfe bitten, bevor sie den Geister-Hexen in die Hände fällt. Der Detektiv macht sich sofort mit dem Scotland-Yard-Beamten Ben Murray per Hubschrauber auf den Weg nach Schottland. Gemeinsam mit dem durchgeknallten Geist Balthasar Rufus Schwarzschwert setzen die Freunde alles daran, das Mädchen aus den Fängen des dämonischen Verbrechers zu befreien ... Mit dem 21. Geisterfänger präsentiert der Kelter-Verlag den letzten Beitrag von Mike Burger, alias Martin Eisele, für die Reihe Geister-Krimi. Für den Geisterfänger steht Eiseles erster Band „April Candy und der Mördermacher“ damit immer noch aus, doch zumindest Mike Logan spielt in dem besagten Roman auch keine Rolle. Dafür in dem vorliegenden um so mehr. Charakterlich betrachtet hat sich der tapfere Recke um keinen Deut verändert, ebenso wenig wie seine Gefährten. Dafür darf der Detektiv jetzt eine mit Silberkugeln geladenen PPK tragen und reiht sich damit in die endlose Riege der Geister- und Dämonenjäger ein, ohne sich besonders hervorzuheben. Einen kleinen Bonuspunkt erhält der Roman durch die Verbindung zum ersten Band mit Mike Logan (s. GF 10), denn die Mordgeister der Dämonin Parashtaar wollen sich in dem vorliegenden Heft an Mike und Ben für die erlittene Schmach rächen, allerdings nimmt diese Aktion nur eine geringe Seitenzahl in Anspruch und hat mit dem eigentlichen Antagonisten des Romans wenig zu tun. Wieder einmal muss Rufus die Helden retten und Eiseles Verlegenheitslösung für prekäre Situationen bekommt noch mehr Gelegenheiten in Aktion zu treten. Die Handlung an sich plätschert ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin. Sprachlich ist an diesem Werk kaum etwas auszusetzen: Routinierte Heftromanarbeit ohne literarischen Anspruch. Klare, deutliche Formulierungen und einfache Sätze erleichtern das schnelle Lesen. Das Ende ist leider wenig originell, denn wieder einmal wird Balthasar Rufus Schwarzschwert und das Silberschwert bemüht, welches immer dann in Mikes Hand zu erscheinen pflegt, wenn es zur Entscheidung kommt. Sehr einfallsreich! Besonderheiten: Titelbild: © Florian Hilleberg |