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Sklavin der bösen Geister Da ist er nun also, der zweite MIKE LOGAN Roman, der damals im Geister-Krimi erschien, und hier nun, nach Geisterfänger Band 10 „Die Mordgeister greifen an“ erfreulicherweise in der richtigen Reihenfolge auch im Nachdruck erschienen ist. Der Roman verzichtet bewusst auf große Charakterisierungen, man kennt die Figuren noch aus dem ersten Roman. Während aber eben jener erste Logan-Band noch einige atmosphärisch dichte Passagen vorweisen konnte, ist „Sklavin der bösen Geister“ über weite Strecken so dröge wie verbrannter Zwieback. Die Protagonisten schleppen sich – auch wenn das eine nette, unfreiwillig komische Referenz an die Untote Loisa ist – zombie-mäßig durch den Roman. Auch die inszeniert wirkende Verfolgung Courtneys und der relativ aus dem Hut gezauberte Schwarze Druide bringen weder Schwung noch Gruselstimmung. Sprachlich auf durchaus ordentlichem Niveau erzählt Mike Burger eine ziemlich langweilige und deshalb langwierige Geschichte, die wieder einmal kaum etwas aus den Mini-Serien-Charakteren rausholen kann und im Finale wieder zu abrupt und unspektakulär abbricht. Eine schlaflose Nacht hat man nach der Lektüre mit Sicherheit nicht – der Roman ist optimal um sich müde zu lesen. © Sascha „Andro“ Vennemann |