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Der Schrecken von Tynwood von William Perry Es ist noch keinen Monat her, da erfreute uns William Perry mit dem Nachdruck seines Romans „Die Höhle der weißen Ungeheuer“. Wie derselbe Autor einen derart unstrukturierten, herumschwafelnden und langweiligen Roman schreiben konnte, ist mir ein Rätsel. Möglicherweise ist auch diesmal ein anderer Übersetzer am Werk gewesen (William Perrys Romane sind im Original nicht auf Deutsch) und hat sich sprachlich das ein oder andere Mal vergriffen. Das ändert nichts daran, dass der Roman an keiner Stelle irgendeine Art von Spannung aufbauen kann. Die bekannten Gruselmotive werden lustlos platziert, und machten in „Die Höhle der weißen Ungeheuer“ noch die Vielzahl an Akteuren einen großen Anteil des Lesegenusses aus, so bleiben die Nebenhandlungen hier absolut farblos. Immer wieder ergehen sich William Perrys Figuren dieses Mal in pseudophilosophischen Dialogen, die weder zur Stimmung noch zum eigentlichen Geschehen beitragen und die Handlung verschleppen. Besonders in der ersten Hälfte des Romans machen diese Passagen, dazu noch unstrukturiert im Handlungsverlauf platziert, die Lektüre zu einer harten Geduldsprobe. Die zweite Hälfte fängt sich da nur unwesentlich und man atmet nach der letzten Seite auf, dass man dieses Stück harte Lese- und Hartnäckigkeitsarbeit hinter sich lassen kann. Keinesfalls zum empfehlen, einer der übelsten Horror-Heftromane den ich je lesen durfte bzw. musste, zumal auch formal wieder einige Schreibfehler als Scan-Überbleibsel (siehe meine Vermutungen zu Band 3) zu verzeichnen sind. © Sascha „Andro“ Vennemann |