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Geisterfänger Rezensionen - Band 2

Höllenbrut
Geisterfänger Band 2
von Tobias Grant

64 Seiten/1,50 €
Kelter-Verlag

Geisterfänger Band 2Ralf Arius, seines Zeichens Geisterjäger aus Berlin, besucht mit einer Reisegruppe ein Schloss, in dessen Katakomben unheimliche Zombiewesen ihr Unwesen treiben. Der zwielichtige Baron und sein Sohn scheinen hinter den Vorfällen zu stehen, Mitglieder der Reisegruppe werden tot aufgefunden oder verschwinden auf der Suche nach den Vermissten im Gewölbe. Bald wird klar, der junge Schlossherr ist eigentlich der Vater des ältlichen Barons, steht mit den dunklen Mächten im Bunde und der Dämon CERYL verschaffte ihm ewige Jugend. Ein Ritual bannt den Dämonen und vernichtet das Schloss.

„Höllenbrut“ von Tobias Grant, weiß nicht auf ganzer Linie zu überzeugen. Erfreulich ist die deutsche Hauptperson, sowie dass der Roman überhaupt in heimischen Gefilden spielt. Leider zieht sich die Geschichte an einigen Stellen ganz schön in die Länge. In vielen, nicht allzu wichtigen Handlungsabschnitten tapern Personen durch finstere Gemäuer, ohne den an sich nicht wirklich reichhaltigen Plot weiterzubringen. Der Dämon Cyril und seine Motivation bleiben farblos, die zombieartigen Kreaturen sind zu sehr schmückendes Beiwerk und zu wenig Bedrohung als das sie wie im Titel mit „Grauenhafte Monster schlagen zu!“ beschrieben werden könnten. So kann, auch wegen der mangelnden Beschreibung der angeblich unheimlichen Gemäuer, nirgends Atmosphäre oder gar Gruselstimmung aufkommen. Stilistisch und sprachlich schreibt Tobias Grant ansprechend und nicht allzu aufgesetzt, die Wortwahl ist logisch und die Dialoge sind treffend in Szene gesetzt. Trotzdem bleibt „Höllenbrut“ als Roman wegen der nicht sehr gehaltvollen Story und den gestreckten Passagen, vor allem in der Mitte des Romans, um einiges hinter Band 1 der jungen Reihe „Geisterfänger“.

© Sascha „Andro“ Vennemann

 

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