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Höllenbrut 64 Seiten/1,50 €
„Höllenbrut“ von Tobias Grant, weiß nicht auf ganzer Linie zu überzeugen. Erfreulich ist die deutsche Hauptperson, sowie dass der Roman überhaupt in heimischen Gefilden spielt. Leider zieht sich die Geschichte an einigen Stellen ganz schön in die Länge. In vielen, nicht allzu wichtigen Handlungsabschnitten tapern Personen durch finstere Gemäuer, ohne den an sich nicht wirklich reichhaltigen Plot weiterzubringen. Der Dämon Cyril und seine Motivation bleiben farblos, die zombieartigen Kreaturen sind zu sehr schmückendes Beiwerk und zu wenig Bedrohung als das sie wie im Titel mit „Grauenhafte Monster schlagen zu!“ beschrieben werden könnten. So kann, auch wegen der mangelnden Beschreibung der angeblich unheimlichen Gemäuer, nirgends Atmosphäre oder gar Gruselstimmung aufkommen. Stilistisch und sprachlich schreibt Tobias Grant ansprechend und nicht allzu aufgesetzt, die Wortwahl ist logisch und die Dialoge sind treffend in Szene gesetzt. Trotzdem bleibt „Höllenbrut“ als Roman wegen der nicht sehr gehaltvollen Story und den gestreckten Passagen, vor allem in der Mitte des Romans, um einiges hinter Band 1 der jungen Reihe „Geisterfänger“. © Sascha „Andro“ Vennemann |