Im Tal der verlorenen Seelen
Gaslicht Band 361
von Melissa Anderson
64 Seiten/1,45 €
Kelter-Verlag
Julie Pearsons Freundin Megan spielt Heiratsvermittlerin und gibt (ungefragt) Julies Daten in einen Partner-Computer ein – und bekommt auch bald ein Ergebnis und präsentiert ihrer Freundin David Bel Carra als ihren angeblichen Traummann. Bel Carra besitzt eine riesige Ranch in Arizona, hat Geld ohne Ende, sieht gut aus und teilt Julies Interessen. Julie lässt sich mit ihm auf ein Treffen ein. Beide verstehen sich prächtig, und Julie beschließt schließlich, für einige Zeit bei ihm auf der Ranch zu wohnen – doch es gibt jemanden, der sie dort nicht gerne sieht.
Im Gegensatz zum letzten Gaslicht-Roman, den ich gelesen habe (Band 360 – „Fluch der Göttin“, siehe dazugehörige Rezension), gefiel mir dieser Roman, geschrieben von Melissa Anderson, doch schon deutlich besser.
Die Auflösung ist zwar nicht unbedingt die größte Überraschung, aber insgesamt lässt sich dieser Roman doch sehr angenehm lesen – und auch das Cover ist diesmal erfreulicherweise nicht von Spoerr, dessen Machwerke ja inzwischen auf diversen Gaslicht-Romanen zu bewundern sind.
Warum der Roman allerdings „Im Tal der verlorenen Seelen“ heißt, ist mir schleierhaft. Insgesamt angenehme Lektüre für zwischendurch.
© Koopa
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