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Gaslicht Romanrezension Band 360

 

Fluch der Göttin
Gaslicht Band 360
von Kirsty Wallace
63 Seiten/1,45 €
Kelter-Verlag

Irene Winters und ihre Freunde Wesley Kanzie und Matthew Richardsen fahren nach Deutschland, um ein halbes Jahr lang bei Professor Terando Archäologie zu studieren, dessen Fachgebiet Ägyptologie ist. Matthew hat von einem Verwandten ein altes Tagebuch gefunden, laut dem es einen Geheimgang in einem alten ägyptischen Grab gäbe. Die Studenten gehen dem auf die Spur – und geraten in Lebensgefahr...

Ich habe die Beschreibung bewusst hier abgebrochen, denn jedes weitere (erklärende) Wort würde vermutlich nur die Spannung rauben. Dieser Roman war für mich ’ne ziemliche Enttäuschung; am Anfang ging die Story ja noch, aber zum Schluss – (ACHTUNG, SPOILER!) auf einmal alles eine Art Traum, weil Irene in eine Trance gefallen ist? Also, dafür habe ich nun echt kein Verständnis. Mit Träumen sollte man sehr vorsichtig umgehen, einen ganzen Roman letztlich als Traum darzustellen, halte ich für etwas gewagt. Das ganze war zwar eine Überraschung, aber eine der unangenehmen Art. Vor allem: Wie ging es jetzt weiter? Ab wo begann der Traum? Wieso werden Irene und Wesley am Ende einfach so ein Liebespaar, wenn doch alles ein Traum war? Was ist aus dem Tagebuch geworden bzw. vielmehr: Was hat sich daraus weiteres ergeben? (Spoiler Ende)
Streckenweise war der Roman auf echt ätzende Weise in die Länge gezogen, z. B. um Seite 40 herum. Das hätte man echt verkürzen können (ohne dass einem etwas Wesentliches vom Roman fehlt).
Zudem wurde auch dieses Cover mit einem äußerst hässlichen Titelbild von E. J. Spoerr verhunzt – und mir zudem, vermutlich durch eine Fehlheftung, gleich dreimal um die Ohren gehauen. Das war nicht so der Hit.

© Koopa

 

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