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Gaslicht Romanrezension Band 350

 

Wenn der Geist kommt
Gaslicht Band 350
von Leslie Garber
64 Seiten/1,45 €
Kelter-Verlag

Gezwungenermaßen muss die junge Londoner Lehrerin Maureen Stanley von London in das kleine Nest Dunmoore umziehen. Dort wird sie von einer unheimlichen Legende heimgesucht: Ein geheimnisvoller Geisterreiter aus dem 18. Jahrhundert ist gekommen, um sich an einer Frau zu rächen, die ihn damals mit ihrem gemeinsamen Freund getötet hatte – und wie es der Zufall will ist gerade Maureen diese Frau. Man munkelt in der Dorfgemeinschaft, dass auf dem Haus, in dem Maureen wohnt, ein Fluch liegt, denn die frühere Besitzerin verfiel dem Wahnsinn.
Doch auch in Maureens Liebesleben tut sich einiges, denn sie verliebt sich, kurz nachdem sie nach Dunmoore gekommen ist, in den Arzt Jim Anderson – und begibt sich in große Gefahr...

Nachdem mir der letzte Roman, den ich von Leslie Garber alias Alfred Bekker gelesen habe (Band 282 – „Die Angst verfolgt dich bis ans Ende“, siehe dazugehörige Rezension), nur mäßig gefallen hat, war das mal wieder ein richtig gutes Gaslicht-Heft. Die Lösung hat mich schon überrascht, wobei ich nicht weiß, ob das daran liegt, dass meine Erwartungshaltung an die Lösung am Tiefstpunkt angelangt war (und ich wieder irgendeine vorher nicht im Roman vorgekommene Person als Täter vermutete) oder, dass der Autor es geschickt geschafft hat, einen so in die Irre zu führen, dass ich an diese Person als Täter zum Schluss doch nicht mehr so richtig geglaubt habe.
Nebenbei: Der Titel und der Untertitel passen nun überhaupt nicht zum Roman – „Wenn der Geist kommt – Seine Gewalt stürzt dich in die Tiefe, Maureen...“ passt nun überhaupt nicht zum Roman und ist ziemlich nichts sagend.
Alles in allem ein erfreulicher Aufstieg. Macht Lust auf mehr.

© Koopa

 

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