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Ein nasses Grab 64 Seiten/1,50€ Der letzte CHICAGO-Band schließt mit einem versöhnlichen Ende die Serie ab. Band 25 ist zwar nicht die Krone der Spannung, aber hat einen durchaus schön verworrenen Plot, der sich allmählich bei der Lektüre entwirrt. Auch wenn sich die Zusammenfassung möglicherweise etwas wirr liest, und auf unzählige Personen schließen lässt, so hat doch jede dieser Figuren eine klare Struktur und eine Funktion im Plot, bringt diesen voran und wirkt daher weder deplaziert noch unnötig. Dass sich wieder zwei Fälle, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben, am Ende doch wieder irgendwie treffen, hatten wir ja schon des öfteren in Chicago-Romanen. Diesmal allerdings wirkt das alles sehr viel homogener als noch in den Romanen zwischen Band 10 und 20. Hier hat, wenn es sich um den selben handelt, der Autor solcher Romane eindeutig etwas dazugelernt. So lassen wir das Chicago der Prohibition hinter uns – nicht, ohne uns vorher über die Ankündigung von Band 26 im Heft zu wundern. Da der Roman wahrscheinlich bei dem Entschluss, die Serie einzustellen, bereits im Druck war, ließ sich dieses Malheur wohl nicht vermeiden. So bleibt sogar noch ein Rest Hoffnung, dass eventuell bereits fertig gestellte und vom Verlag bereits bezahlte Chicago-Romane (in erster Linie Band 26, evtl. auch noch 27, je nach dem, was vorliegt), dem Fan der Serie noch als elektronische Version über die Bastei-Seiten zugänglich gemacht werden. Das würde mich zumindest sehr freuen und der zuständige Redakteur hat mir gegenüber persönlich bereits signalisiert, er werde mal sehen, was sich machen ließe. Bleiben wir also noch ein wenig gespannt, was uns da erwartet.. Bis dahin möchte ich mich bei dem zuständigen Redakteur sowie Lektor und den Autoren von CHICAGO für ihre Arbeit und für 25 Bände, mal mehr, mal weniger gute, unterhaltende Lesestunden bedanken. Ich habe die Krimi-Serie gerne verfolgt und gelesen, und bin ihr, trotz der Qualitätsschwankungen, immer treu geblieben. Das haben leider nicht genug andere Leser auch getan. Darauf einen extra starken Kaffee in Henrys Diner... © Sascha „Andro“ Vennemann |