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Greg SuttonBlack Jericho 1 Massaker in den Leichenminen Diomedes Verlag, Mönchengladbach, Mai 2010 Gene gehören zur Zeit der Handlung offensichtlich zum Leben wie die Luft zum Atmen, diese Erfahrung musste auch Jericho vor einigen Jahren machen. Er unterzog sich einer Genpräparat-Behandlung und musste die Konsequenzen dafür tragen. Der Preis für das Präparat war mehr als menschenunwürdig, und die körperlichen Veränderungen überraschten den Söldner dann doch sehr. »Massaker in den Leichenminen« ist der Auftaktband zu der Serie »Black Jericho«. Der Roman beginnt mit einem Einblick in Jerichos Leben als Söldner und als Mann. Als Söldner sind er und sein Team scheinbar unschlagbar, als Mann lässt der weißhaarige Afrikaner nichts anbrennen. Mit flotten Sprüchen und einem hohen Erzähltempo werden den Lesern die Charaktere vorgestellt und dabei ein Einblick in die Kulisse der Handlung vermittelt. Dennoch ist und bleibt der 1. Band der Serie »Black Jericho« ein unterhaltsamer Science-Fiction Roman, der sich flott liest, dank der Erläuterungen technischer Details verständlich bleibt und wegen der Charakterisierungen der Protagonisten auch eine gute Portion Humor enthält, um während der Lektüre trotz ernster Hintergründe jede Menge Spaß zu haben. Alles wirkt etwas überdreht und leicht übertrieben, doch das macht den Roman in sich zu einem einheitlichen Ganzen. Sprachlich und literarisch ist die Story kein Meisterwerk, doch ich denke, das ist auch nicht das Anliegen der Serie. Sie will unterhalten und das ist mit Band 1 in jedem Fall gelungen.
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