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Mythen und Wirklichkeiten

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In dieser Geschichte geht es um ein altes Weinschränkchen, dass erstmals die Aufmerksamkeit erregte, als es bei Ebay in den USA angeboten wurde. Sie erzählt von einer wahren Begebenheit, die auch eidesstattlich festgehalten wurde. Es geht um ein Schränkchen, in dem seit langem ein Geist wohnt… Auch die Dinge, die vor der Ebay-Auktion passierten, wurden bis aufs Kleinste recherchiert und niedergeschrieben.
Wir beginnen an der Stelle, als das Weinschränkchen seinen ersten Käufer fand.
Aber lest selbst…

Der erste Kauf des Dibbuk-Weinschränkchens
Im September des Jahres 2001 besuchte Kevin einen Nachlassverkauf. Dort sah er ein wunderschönes Weinschränkchen, welches er gerne sein eigen nennen wollte. Deshalb setzte er sich mit der Enkelin, die den Nachlassverkauf führte, zusammen um einen guten Preis für dieses Weinschränkchen auszuhandeln.
Als er letztendlich im Besitz des Weinschränkchens war, sagte ihm die Enkelin, dass er nun im Besitz des Dibbuk-Kastens sei.
Kevin fragte, was denn ein Dibbuk sei, doch die Enkelin konnte ihm das nicht sagen. Sie erzählte nur, dass sie als Kind den Kasten niemals öffnen durfte und als sie ihre Großmutter, eine Jüdin, die nun im Alter von 103 Jahren verstarb, fragte was denn in dem Schränkchen sei, spuckte die alte Dame dreimal durch die Finger und sagte: „Ein Dibbuk und ein Keselim, aber du darfst ihn niemals öffnen.“ Kevin fragte, ob die Enkelin dazu bereit wäre, mit ihm gemeinsam das Schränkchen zu öffnen. Sie lehnte es in Anbetracht der Tatsache, dass ihre Großmutter sie anwies es nicht zu öffnen strikt ab.
Ursprünglich war es der Wunsch der Großmutter, zusammen mit dem Weinschränkchen beerdigt zu werden, doch dies verstößt gegen die Regeln eines orthodoxen jüdischen Begräbnisses.
Als die Großmutter einst in die USA einwanderte, waren die Box, ein Nähkästchen und eine Schiffstruhe die einzigen Dinge, die sie mitbrachte. Sie war die einzige Person aus ihrer Familie, der die Flucht aus einem deutschen Konzentrationslager gelungen war. Ihre Eltern und Brüder, eine Schwester, ihren Ehemann, zwei Söhne und eine Tochter verlor sie dort.
Nachdem Kevin das alles gehört hatte, bekam er es mit seinem Gewissen zu tun. Er war der Meinung, dass dieses Erbe doch ein sehr persönliches Andenken an ihre Großmutter sei. In Anbetracht dessen wollte er vom Kauf zurücktreten, doch die Enkelin reagierte sehr forsch und bestand mit Nachdruck darauf, dass er das Schränkchen mitnehmen solle. Auch als er sagte, sie könne das Geld, was er dafür gegeben hatte, behalten, er würde die Box trotzdem da lassen, war die Frau nicht umzustimmen. Nachdem der Mann das sagte, schrie sie: „Warum wollen Sie die Box nicht?“ Sie begann fürchterlich zu weinen, und bat Kevin darum, zu gehen. Ihr Verhalten führte er auf die schlimmen Erfahrungen zurück, die sie und ihre Familie durchgemacht hatten. So nahm er die Box dann doch mit und verabschiedete sich freundlich.
Kevin war Inhaber eines Antiquitätengeschäftes. Dort brachte er das Schränkchen hin. Er nahm sich vor, es seiner Mutter zum Geschenk zu machen, denn sie hatte in Kürze Geburtstag.
Vorher wollte er aber das schöne Stück noch ein wenig aufarbeiten und stellte es in die Werkstatt seines Ladens.

Die ersten seltsamen Ereignisse geschehen
Wie jeden Tag öffnete Kevin sein Geschäft. Da er noch einige Besorgungen machen musste, übertrug er die Verantwortung für diese Zeit seiner Angestellten. Eine halbe Stunde später klingelte sein Handy. Es war die Angestellte. Sie wirkte hysterisch und ängstlich zugleich. Jemand sei im Keller, hätte die Sicherheits- und Notausgänge versperrt und sie könne nicht mehr heraus. Kevin sagte ihr, sie solle die Polizei benachrichtigen, als er feststellte, dass das Gespräch auf seinem Handy unterbrochen wurde.
Sofort fuhr er zum Laden zurück. Dort waren alle Türen abgeschlossen. Durch eine Hintertür drang er in sein Geschäft ein und fand die Angestellte wimmernd und weinend, zusammengekauert unter einem Tisch hockend. Da sie am Telefon davon sprach, es sei jemand im Keller, lief Kevin hinunter zur Werkstatt, die sich dort befand. Er wurde schon auf den Stufen mit einem überwältigenden, unverkennbaren Geruch von Ammoniak oder Katzenurin konfrontiert. Er hat aber niemals dort Tiere gehabt. Unten waren auch sämtliche Lampen ausgefallen. Alle Glühbirnen der Wandbeleuchtung waren kaputt. Alle neun Birnen waren in ihren Fassungen zersprungen und zehn Leuchtstoffröhren lagen zertrümmert auf dem Fußboden. Ein Eindringling war aber nirgends aufzufinden. Den einzigen Weg in den Keller konnte er aber nicht zur Flucht benutzt haben, denn dann wäre er Kevin direkt über den Weg gelaufen.
Die Angestellte des Ladens war in der Zwischenzeit verschwunden. Mit ihr konnte Kevin nicht mehr sprechen. Was genau sich im Geschäft abspielte, wird wohl nie in Erfahrung gebracht werden, denn die Frau, die länger als zwei Jahre bei Kevin arbeitete, wollte nie wieder, und will es auch heute nicht, über dieses Erlebnis sprechen. Sie hat danach keinen weiteren Tag im Laden gearbeitet.
Auf die Idee, dass alles, was geschah mit dem Weinschränkchen zu tun haben könnte, kam Kevin nicht. Er dachte nicht einmal darüber nach.

Die Dibbuk-Box wurde geöffnet
Zwei Wochen waren nun seit dem Kauf vergangen. Da Kevin das Schränkchen für seine Mutter etwas aufarbeiten wollte, öffnete er es nun. Es geschah nichts Außergewöhnliches in dem Moment. Das Einzige, was ihn erstaunte war der Mechanismus beim Öffnen. Egal, was er öffnete, ob es die Türen oder die Schublade waren, ging jeweils das andere mit auf.

Im Inneren fand er mehrere Dinge:
- einen Weinkelch
- zwei US-Weizenpennys von 1925 & 1928
- zwei mit einer Schnur zusammengebundene Haarlocken, davon eine in blond und eine in schwarz-braun
- getrocknete Rosenblätter
- einen gusseisernen, schwarzen Kerzenhalter mit Tintenfischbeinen
- eine hebräisch beschriftete, gravierte und vergoldete Granitstatue (laut Aussage bedeutet deren Inschrift „Shalom“)

All diese Dinge wollte er eigentlich der jüdischen Enkelin der ehemaligen Besitzerin der Box zurückgeben, doch diese wollte sie auf keinen Fall wieder haben. So legte er sie erstmal in eine Kiste und stellte diese zur Seite.
Kevin reinigte nun das Schränkchen mit Zitronenöl. Weiter aufbereiten tat er es nicht. Dabei entdeckte er auf der Rückseite noch eine hebräische Inschrift. Sie schien ein jüdisches Gebet zu sein. Sie bedeutet soviel wie:
„Hören Sie O Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist eins. Gesegnet sei der Name seines geehrten Königreichs.“
Ein Bild dieser Inschrift schloß Kevin in der Schublade der Box ein.

Die hebräische Inschrift auf der Rückseite ist angeblich ein jüdisches Gebet: „Hören Sie O Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist eins. Gesegnet sei der Name seines geehrten Königreichs.“ Dieses Gebet wurde häufig zu Zeiten der Furcht, des Todes usw. gebetet.


Der Geburtstag von Kevins Mutter
Da Kevins Mutter ihren Geburtstag am 28. Oktober 2001 mit seiner Schwester für 3 Tage außerhalb verbringen wollte, rief sie an, um ihm zu sagen, dass der Geburtstag erst am 31. Oktober 2001 gefeiert werden könne. An diesem Tag kam sie in das Antiquitätengeschäft. Kevin wollte mit ihr zu Mittag essen gehen. Als erstes gab er ihr aber das Schränkchen. Sie schien es zu mögen. Während sie es sich genau anschaute, musste Kevin noch einmal zum Telefon in einen anderen Raum. Plötzlich kam sein neuer Angestellter zu ihm gerannt und teilte ihm mit, dass mit seiner Mutter etwas nicht in Ordnung war.
Als Kevin in die Werkstatt zurückging, saß die Mutter weinend neben dem Weinschränkchen. Sie konnte kein Wort mehr sprechen. Sofort wurde der Notarztwagen gerufen, der die Mutter eiligst ins nächstgelegene Krankenhaus brachte. Dort wurde festgestellt, dass die Dame einen Schlaganfall erlitten hatte, der unter anderem zur Folge hatte, dass sie nicht mehr sprechen konnte und sich schriftlich verständlich machen musste. Einen Tag später fragte Kevin sie nach ihrem Zustand. Sie schrieb auf einen Blatt Papier: „KEIN GESCHENK!“ Kevin dachte, sie hätte durch den Schlaganfall vergessen, dass er für sie das schicke Weinschränkchen hatte und meinte noch zu ihr, dass er doch ein Geschenk für sie habe. Daraufhin schrieb sie erneut auf einen Zettel: „HASSE GESCHENK“. Er versprach, ihr ein anderes Geschenk zu machen, dass ihr mehr zusagen würde. Sie solle nur schnell wieder gesund werden.
Wieder verband Kevin die Ereignisse nicht mit der Box. Für ihn hatte das Schränkchen nichts Paranormales an sich.
Übrigens bekam Kevin ohne erklärbaren Grund noch am selben Tag die fristlose Kündigung des Mietvertrages für seinen Laden.

Das Schränkchen macht die Runde
Weil seiner Mutter das Schränkchen nicht gefiel, wollte Kevin es auch nicht mehr behalten. Er gab es weiter. Zuerst bekam es seine Schwester. Sie behielt es nur eine Woche, gab es dann zurück. Sie klagte darüber, dass sie die Türen ihres Hauses nicht mehr schließen konnte und sie sich immer wieder von allein öffneten, seit sie die Box in ihrem Besitz habe. Da könne etwas nicht stimmen.
Wieder gab Kevin das Schränkchen weiter. Dieses Mal bekam es sein Bruder und dessen Frau. Er sagte, es würde ein Geruch von Jasminblüten davon ausgehen. Seine Frau jedoch meinte, dass der Geruch von Katzenurin davon abgesondert werde. Drei Tage dauerte es, bis die geheimnisvolle Box wieder zurück war.
Als nächstes nahm Kevins Freundin den Kasten mit zu sich nach Hause. Aber bereits nach zwei Tagen brachte auch sie ihn wieder zurück. Sie sagte, Kevin solle das Schränkchen schnell verkaufen. Das machte er auch. Er verkaufte das Weinschränkchen erstaunlicherweise noch am selben Tag an ein Paar mittleren Alters. Jedoch nach drei weiteren Tagen fand er es vor der Tür seines Ladens auf, den er mittlerweile wegen der Kündigung geschlossen hatte. Es war eine Notiz an der Box befestigt auf der stand: „Dieses Schränkchen hat eine schlechte, dunkle Energie!“
Er hatte keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hatte. Was ist so Schlimmes an diesem Schränkchen?
Schließlich stellte er die Box in seiner eigenen Wohnung auf.

Alpträume plagen Kevin in den Nächten
Kevin hatte seit dem Tag, als das Weinschränkchen seine Wohnung zierte, ständig wiederkehrende Alpträume. Er schildert sie wie folgt:
„Ich befinde mich mit einem Freund, den ich gut kenne auf einem Spaziergang. Dann schaue ich dieser Person in die Augen und erschrecke vor dem Anblick; ich erblicke etwas Grausames, Dämonisches. An dieser Stelle meines Traums verwandelt sich die Person in etwas, was ich nur als die grausigste, dämonischste Hexe beschreiben kann, die ich jemals gesehen habe. Und dann begann diese Gestalt fürchterlich auf mich einzuprügeln. Wenn ich nachts schweißgebadet von diesen Träumen erwachte, suchte ich nach den Spuren des Kampfes mit dem alten Weib.“
Auf das Weinschränkchen hat er die Träume zuerst nicht wirklich bezogen.

Die Ereignisse werden erstmals richtig auf das Weinschränkchen bezogen
Es trug sich zu, dass eines Tages Kevins Schwester und sein Bruder mit seiner Frau über Nacht zu Besuch kamen. Am nächsten Tag beklagte sich Kevins Schwester darüber, dass sie einen Alptraum hatte. Kevins Bruder und seine Frau bekamen eine Gänsehaut und staunten nicht schlecht bei der Schilderung des Traumes, denn sie hatten in der Zeit, als das Schränkchen bei ihnen war haargenau denselben Traum gehabt! Daraufhin rief Kevin seine Freundin an und fragte sie, ob sie einen Alptraum hatte, als die Box bei ihr war. Er schilderte ihr den eigenen und den seiner Geschwister. Erstaunt bestätigte sie, zu der Zeit auch diesen Traum gehabt zu haben.

Die Ereignisse überstürzen sich
Kurz nach dieser gemeinsamen Erfahrung innerhalb seiner Familie überstürzten sich die Ereignisse. Eine Woche lang litt Kevin unter ständigen Sehstörungen, die sich wie Schatten seitlich durch das Blickfeld bewegten. Auch mehrere Besucher des Hauses bestätigten, dass sie merkwürdige Schatten bemerkt hatten. Die Box stellte er dann schließlich in einen Schuppen außerhalb des Hauses. Abends, als er schlafen wollte, ertönte plötzlich der Feueralarm draußen im Schuppen. Rauch war nicht zu sehen, doch der Gestank nach Katzenurin war sehr stark wahrzunehmen. Auch im Haus stank es plötzlich danach, obwohl dort niemals Katzen gewesen sind. Kevin holte das Schränkchen wieder zurück ins Haus und begann, im Internet nach Informationen darüber zu suchen. Er schlief dabei ein und erlebte wieder denselben Alptraum, wie er weiter oben schon beschrieben wurde. Als er eine ganze Zeit später wieder aufwachte, nahm er einen sehr starken Geruch nach Jasminblüten war, wie ihn auch sein Bruder beschrieb, als die Box bei ihm zu Hause gestanden hatte. Überall im Haus war es zu riechen. Ein daraufhin die Treppe herunterhuschender Schatten gab Kevin den Rest...

Die Box muss weg!
Kevin wollte eigentlich sofort die Box zerstückeln, in kleine Teile hacken und diese verbrennen, hatte aber Angst, dass er dadurch eine noch größere Macht erwecken und aufschrecken könne. So beschloss er, das Dibbuk-Weinschränkchen bei Ebay zu verkaufen, da solche seltsamen Gegenstände dort doch sehr gefragt sind.

Auszüge aus der ersten Ebay-Auktion sind hier zu lesen:

 „Helfen Sie mir!!!!

 Ich biete dieses Schränkchen hier zu keinem Minimalpreis an, aber ich komme Ihnen gerne entgegen und wir können uns sicherlich auf einen Kaufpreis einigen.

 Die Maße des Weinschränkchens sind 12,5 " x 7,5" x 16,25"

 Alle Utensilien, die sich bei meinem Erwerb in dem Schränkchen befanden, sind Verkaufsgegenstand und werden mit dem Schränkchen geliefert.“

Am 12. Juni 2003 um 02:15:30 fügte der Verkäufer die folgende Information hinzu:

„Ich weiß nicht, wie ich auf die zahlreichen Anfragen und E-Mails bezüglich dieses Gegenstandes antworten soll. Darum gebe ich hier die Antworten auf die meisten aktuellen Fragen.

 1. Nein, ich bin nicht religiös.

2. Nein, ich möchte an keiner Art von Exorzismus- oder Fallstudien- oder Photositzungen in meinem Hause teilnehmen.

3. Nein, ich verkaufe nicht einige der einzelnen Stücke, die ursprünglich in dem Kabinett gefunden wurden.

4. Weder spreche ich Hebräisch noch weiß ich, was das Wort "keselim" bedeutet. Mir ist nicht mal bewusst, dass es ein hebräisches Wort ist.

5. Am Ende der Auktion werde ich aus zwei Gründen Kontakt mit dem Käufer aufnehmen:

- Ich möchte mich vergewissern, dass der Käufer ein ernsthafter Erwachsener ist, der mit den eventuellen mysteriösen Begebenheiten dieses Schränkchens umgehen kann

- Ich möchte dem zukünftigen Besitzer keine weiteren Details der Umstände, welche diese Box umgeben und auch zukünftig auf eventuelle Rückfragen keine Antworten mehr geben.

6) Allen von Ihnen die angeboten, haben für mich oder die Box zu beten, möchte ich mitteilen, dass, obwohl ich nicht religiös bin, ich dieses Angebot gerne annehme und es nicht ausschließe, meine Meinung gegebenenfalls zu ändern – wie immer ihre Religion auch sei. Danke!“

Am 14. Juni 2003 um 05:21 Uhr fügte der Verkäufer die folgende Information hinzu:

„Hallo an alle EBAY Bieter!

Nein! Nein, ich werde EBAY nicht umgehen oder weitere Geschäfte extern machen. SELBST WENN ICH EINE HÖHERE SUMME ALS DEN ENDGÜLTIGEN AUKTIONSPREIS ERHALTEN WÜRDE!!

Wenn Sie die Auktion gewinnen wollen und tatsächlich über die Summe verfügen, die einige von Ihnen anbieten, gibt es keinen Grund Ihr Angebot nicht offen und ehrlich zu platzieren.

Ich bin sicher, dass Sie verstehen, warum ich misstrauisch sein könnte.

 Außerdem....

Für alle von euch, die wissen möchten, ob ich noch weitere ungewöhnliche Erfahrungen gemacht habe: Ich glaubte alles sei in Ordnung, bis ich am Freitag, den 13. Juni heimkam und die Fische in meinem Süßwasser-Aquarium fand – alle 10 waren tot.

 Ich hoffe immer noch, dass dies alles zufällige Scheiße ist!“

 

Die Dibbuk-Box und ihr zweiter Besitzer

Der neue Besitzer, ein Collage-Student, schrieb folgendes auf:
“Ich kaufte das Schränkchen vom ersten Verkäufer, welcher oben geschriebene Geschichte verfasste, in einer Ebay Auktion im Juni 2003 aus purer Neugier auf die „verhexte Box“. Nach einer wahren Sintflut von E-Mail-Nachrichten mit Fragen zu dem Schränkchen, erstellte ich eine eigene Website, um die vielen Fragen zu beantworten. Bis September aktualisierte ich die Website regelmäßig, beantwortete die Fragen. Doch plötzlich hatte ich nicht mehr das geringste Bedürfnis, irgendjemandem auch nur etwas, was mit dem Schränkchen zu tun hatte mitzuteilen; niemandem!“

Ein Protokoll der mysteriösen Dinge in der Studenten-WG
Das Dibbuk-Weinschränkchen wurde im Juni 2003 dann an einen jungen, aus Missouri stammenden College-Studenten, der in Portland sein Studium absolvierte, versteigert.
Das war keinesfalls das Ende der Geschichte, mag man es auch denken.
Der zweite Käufer war zwar voller Zweifel an dem Spuk-Kasten und glaubt noch immer nicht an Paranormales. Er denkt, dass das, was im Sommer und Herbst 2003 geschah, vielleicht Zufall war. Protokollieren tat er es trotzdem:

Ereignisse der Woche vom 25. August bis zum 31. August 2003:
„Ich wohne mit sechs anderen Menschen ein einem Haus; Wir haben jeden Tag das Schränkchen in einem anderen Zimmer platziert, um zu testen ob es einen Einfluss auf unser Schlafverhalten hat.
Die Wirkung war fatal:
Zwei von uns klagten über brennende Augen, einer fühlte sich lustlos und energielos, ich würde es im Rückblick als starke Allergie bezeichnen.
Einige Tage nachdem wir mit diesem Ärger zu kämpfen hatten, überkam eine Ungezieferplage unseren Garten und umschwirrte das Haus. Nur ein typisches Sommerereignis?
In der Nacht vom 30. August entdeckten wir, dass der Kasten, den wir in einem entlegenen Bereich unseres Hauses gestellt hatten geöffnet war. Wir wussten alle, dass er geschlossen war als wir ihn dorthin brachten und waren uns einig dass niemand von uns ihn geöffnet hatte.
Es erscheint unmöglich zu beweisen, dass der Kasten die direkte Ursache für unser Unglück ist. Fakt ist, dass wir eine wahre Pechsträhne erleben, seitdem er in unserem Haus ist!
Seltsam war, dass neuerdings penetrante Gerüche nach Abfall und Verwesung das Haus durchdrangen. Ein Zimmergenosse erkrankte plötzlich an Bronchitis und ich brach mir einen Finger.
Mehrere Mäuse sind im Motorraum unseres Autos gestorben, und täglich ging mindestens eines unserer elektronischer Geräte kaputt: Fernseher, Toaster, Uhren...etc.“

Der Rest der Zeit mit dem Dibbuk-Weinschränkchen:
„Ich will kein großes Wort über die Vorfälle, die sich in der Zeit von September 2003 bis Januar 2004 ereigneten verlieren, aber ich beschloss, das Schränkchen auf jeden Fall zu verkaufen.
Im Folgenden schildere ich einige meiner Gründe:
Seit dem 06. Oktober ging es mir wirklich schlecht und ich konnte nicht mehr richtig schlafen. Dieser Zustand hielt bis heute an.
Ich lebe jetzt allein und habe in letzter Zeit viele außergewöhnliche Autoreparaturen (eingebranntes Getriebeöl) durchführen müssen; dazu plötzlich ausgebrannte Glühbirnen und andere kleine Fehler.
Hinzu kamen Sehstörungen mit länglichen dunklen Unschärfen im Blickfeld.
Ich habe oft einen eigenartigen Geruch nach Wacholderbüschen oder Ammoniak in meiner Garage.
Am Dienstag, den 27. Januar 2004 bemerkte ich, dass ich unter extremen Haarausfall leide.
Am Freitag war fast eine Kopfhälfte kahl. Dabei bin ich erst Anfang zwanzig und laut einer kürzlich gemachten Blutuntersuchung ohne klinischen Befund. Ist es vielleicht alles nur Stress?
Auf jeden Fall entschied ich mich dafür, diese Box bei Ebay wieder zu verkaufen; am Liebsten würde ich sie sofort vernichten, verbrennen oder sonst etwas tun; doch ich weiß aus der Vergangenheit, dass es genügend Menschen gibt die Interesse an der Box haben…“

Eine kleine Erklärung des Wortes „dibbuk“ vom zweiten Besitzer der Box

a) dibbuk/dybbuk: In der jüdischen Folklore/Mythologie/Lehre wird es als “ein deplazierter Geist, welcher weder in den Himmel noch in die Hölle gelangen kann, da er in Zwischenstadium oder Fegefeuer feststeckt.“ bezeichnet.

b) Eine andere Definiftion sagt folgendes: (Jüdische Folklore)„Ein Dämon, der sich des Körpers einer Person annimmt und das Verhalten dieser Person bestimmt.“

c) Synonyme: dybbuk:„Böse Geister, die Ursache für Geisteskrankheiten, Hysterie und Persönlichkeitsänderungen sind. Der Geist oder die Seele einer toten Person, die den Körper einer lebenden eindringt, mit bösen oder manchmal auch positiven Eigenschaften.“

Eine kleine Erklärung zum Wort „keselim“:

 Ob Kevin das Wort „Keselim“ richtig verstand, weiß man nicht. Es könnte auch „Kessemem“ geheißen haben.
„Keselim“ ist türkisch und bedeutet soviel wie „Priester“. Es könnte auch passen, aber hinsichtlich der Dinge, die im Schränkchen drinnen sind und der Tatsache, dass das Wort aus dem türkischen stammt, wäre „Kessemem“ passender, denn es bedeutet „Talismann“ und stammt aus der jüdischen Magie.

Schnell wechselte die Dibbuk-Box wieder ihren Besitzer
Jason, der jetzige Besitzer und ebenfalls wohnhaft in Portland, erfuhr schon Mitte Juni 2003, als die Box von Kevin bei Ebay angeboten wurde, durch Mundpropaganda davon. Er versuchte schon zu der Zeit, die Auktion zu gewinnen, wurde aber überboten. Später berichtete ihm ein Bekannter, mit dem er über mehrere Jahre zusammen gearbeitet hatte, dass ein Freund von ihm seit kurzem im Besitz dieses Dibbuk – Weinschränkchens sei. Eben das war der aus Missouri stammende Collage-Student und zweite Besitzer.
Was noch sehr interessant ist, ist die folgende Tatsache:
Als der Holzkasten im Juni 2003 beim zweiten Besitzer in Portland nach gewonnener Auktion ankam, fiel ein 100-jähriger Baum in das Haus des Jasons. Könnte der Dibbuk-Kasten für diesen Schaden verantwortlich sein? Oder war es Zufall, dass der Baum, der aufgrund eines Mini-Sturms umstürzte, ausgerechnet auf Jasons Haus fiel? Es war eine sehr merkwürdige und sehr unerwartete Sache. War es ein Dibbuk, das diesen Schaden verursachte? Auf jeden Fall wurde der Satz „Den Kasten nicht verspotten!" damals geprägt und die Box wurde nach diesem Vorfall stets in respektvoller Hinsicht erwähnt, denn Jason hatte, seit er von der Existenz des Schränkchens wusste, sich immer ein wenig darüber lustig gemacht.

Der zweite Besitzer war, wie weiter oben zu lesen, nicht lange im Besitz der Dibbuk-Box. Am 9. Februar 2004 stand das Schränkchen erneut bei Ebay zum Verkauf. Der Beschreibungstext war sehr lang. Die komplette Geschichte war dort zu lesen. Außerdem wurden die schon oben erzählten Erfahrungen nieder geschrieben.

Die originale Ebay-Auktion habe ich HIER als PDF-Datei-Datei zum Download angehängt. Dort ist alles noch mal in der englischen Original-Sprache nachzulesen. (Wird in einem neuen Fenster geöffnet!)

Die Dibbuk-Box zeigt ihre Fähigkeiten
Jason bekam also den Kasten und überprüfte die Konstruktion und seinen Inhalt. Er war erfreut, dass das Artefakt wirklich mit nur wenigen Gebrauchsspuren echt zu sein schien. Die verschiedenen Objekte darin vermittelten das Gefühl einer Sammelleidenschaft.
Jason stellte das Artefakt in sein Lager. Am Morgen danach hatte er starke Blutergüsse in beiden Augen. Sein rechtes Auge sah aus, als wenn es einen starken Stoss erhalten hätte. Es war merkwürdig, aber keine große Sache. Nach einer Zeit von zwei Wochen, in denen keine Besserung auftrat, suchte er zwei verschiedene Ärzte auf, die beide unabhängig voneinander sagten, dass es sich um keine Virusinfektion oder eine Verletzung handele.
Bei beiden Augen trat dann eine spontane Trocknung der Augäpfel ein. Eine medizinische Behandlung brachte zwar Erleichterung und Hilfe, aber es blieb ein deutlicher Sehverlust erhalten. Es ist nicht sicher, ob das irgendetwas mit dem Dibbuk-Kasten zu tun hatte, aber fast ähnliche Symptome hatten die Studenten aus der WG, die im Herbst 2003 in dem Appartement gewohnt hatten und die Box besaßen. Jason lies den Kasten auf Rückstände überprüfen, die diese Art der Irritation verursachen könnten, wie zum Beispiel Ammoniak, aber es wurden keinerlei Auslöser gefunden.

Der jetzige trifft auf den ersten Besitzer
Am 26. Juni 2004 reiste Jason nach Portland/Oregon, wo der erste Eigentümer des Schränkchens lebt, um vor Ort nach der Geschichte der Dibbuk Box zu forschen. Seine Telefonnummer war nirgends zu finden und seine E-Mail-Adresse hatte sich geändert. Ihn ausfindig zu machen, war extrem schwierig. Es dauerte fünf Monate, bis Jason jemanden traf, der ihm eine Telefonnummer gab, die Kevin gehörte. Jason kannte auch den Collage-Studenten nicht persönlich und hatte auch niemals Kontakt zu ihm gehabt. Das einzige, was alle drei verbindet, ist dieser Holzkasten.
Der Fluch der Dibbuk-Box hatte auch bei Kevin seine Spuren hinterlassen. Kevin hatte nie versucht herauszufinden, was mit der Box geschah, nachdem er sie verkauft hatte. Es war ihm nicht bewusst, dass das, was in seiner Familie geschah, ausgelöst hatte. Erst seit dieser Besprechung ist Kevin über den aktuellen Stand informiert. Zusammen versuchten beide, so viel wie möglich über diesen Kasten und die Umstände seiner Herkunft herauszufinden. Sie wollten herausfinden, wie man den Geist aus dem Weinschränkchen entfernen kann. Was ist das Geheimnis des Kastens? War es ein Teil der Familiengeschichte? Ein Trick? Oder war es ein Gegenstand von großer spiritueller Energie - eine Verbindung zur kosmischen Welt, von größerer Bedeutung als unsere Vorstellungskraft reicht?

Suche nach den Hintergründen
Wichtig war Jason vor allen Dingen, die Familie der Frau ausfindig zu machen, die den Dibbuk-Kasten geschaffen hatte. Er wollte jetzt der Dibbuk-Box auf die Spur kommen.
Nur Kevin konnte über die Nachlassverwalter die Familie finden, um so Licht in das mysteriöse Dunkel zu bringen.
Jason besuchte die verschiedenen Orte der Geschehnisse war überwältigt. Kevin hatte nicht gelogen, als er seine Ebay-Auktion verfasste. Die Schilderung der Ereignisse mit dem Dibbuk-Kasten sind nach Jasons Meinung wirklich wahr. Alle Fakten sind lückenlos nachprüfbar, sagt er.
Die nächste dringende Angelegenheit war die Familie zu finden, die den Dibbuk Kasten geschaffen hatte, und seinen Sinn und Zweck zu ergründen. Jetzt war Kevin gefordert.
Mit Kevins Hilfe hoffte Jason, den endgültigen Zweck dieses Artefakts kennen zu lernen und etwas über die Lebensgeschichte seines Schöpfers zu erfahren.

Alle vorliegenden Informationen veranlassten den jetzigen Besitzer zu glauben, dass das Weinschränkchen aus einer Familie mit starkem jüdischem Hintergrund, aber nicht unbedingt kabbalistischen Einflüssen kommt. Er beschreibt es so:

Vermutungen und Erklärungen von Jason zu der Box

„Der Holzkasten selbst mit seiner Weintraubenapplikation scheint circa 1960 entstanden zu sein. Die Arbeit ähnelt dem Stil Schweizer Kunsttischler (fälschlich auch "Schwarzwald-Stil" genannt). Es ist nicht anzunehmen, dass der Kasten als ein Weinkabinett diente, da Weinflaschen zu hoch sind und Weingläser nicht in die kleinen Türregale passen.
Es ist von mehreren jüdischen Leuten erwähnt worden, dass der Kasten eine sehr starke Ähnlichkeit mit den Aaron HaKodesh Schreinen in Synagogen erkennen lässt, die der Aufbewahrung von jüdische Listen - oder Toras dient. Die Wahl eines Kastens mit einem magischen Öffnungsmechanismus könnte absichtlich gewählt worden sein, um die religiösen Archen nachzuahmen, die geistliche Materialien enthalten. Solche tragbare Archen existieren in Synagogen und dienen normalerweise dem SHIVA-Ritus (sieben Tage Trauer). Wenn jemand ein besonders auffälliges rituelles Stück schaffen wollte, würde ein heiliger Kasten in diesem Stil durchaus Sinn machen. Ich habe einen anderen Kasten von einer späteren Zeitperiode gefunden und es wurde ursprünglich als ein Schnapskabinett mit kleinen viereckigen Schnapskaraffen und Trinkgläsern für die Herstellung von Mixgetränken geschaffen. Es ähnelte sehr stark einer Dibbuk-Box. Deshalb glaube ich auch, dass dieses der ursprüngliche Verwendungszweck des Holzkabinetts war, das jetzt der Dibbuk Kasten ist.“

Des Weiteren heißt es:

„Mit Hilfe von ultraviolettem Licht wurden Spuren von geschmolzenem Wachs auf der Außentür des Kastens gefunden. Mit bloßen Augen ist das nicht zu erkennen. Die UV-Beleuchtung ergab keine Anzeichen von biologischem Material auf oder in dem Kasten.
Ein Rabbiner aus Großbritannien sagte mir, dass das Gebet auf der Rückseite den Namen Gottes mit einem Bindestrich enthält, um so eine Profanität zu erreichen, die es ermöglicht den Kasten zu zerstören, ohne eine gotteslästerliche Tat zu begehen. Ein Vorgang, der jüdischen Sekten bekannt war. Jüdische Museen und andere Rabbiner haben sich an mich gewandt, ohne Zweifel daran zu haben, dass dieses Stück jüdischen Ursprungs ist; sein Zweck ist jedoch nicht bekannt, und seine Verwendung im jüdischen Glauben nicht typisch. Fest steht, wurde mir gesagt, dass dies nicht für Shabbat eingesetzt wurde.“

Text übernommen von www.dibbukbox.com

Erklärungen zum Inhalt der Box, die von Jason recherchiert wurden

 „Der Weinbecher ist ein doppelter Messbecher der Leonard Company – aus Oregon bekannt. Die Tasse zeigt starke Abnutzungsspuren und Schäden der Verwendung von Wein (der Rand der Tasse weist Sprünge auf, die von Weinsäure stammen).
In Zusammenarbeit mit einem Rabbiner und einem Steinmetzunternehmen wurde festgestellt, dass das Marmorstück möglicherweise aus den Bruchstücken eines Grabsteins stammen könnte. In dieser Form ist es ein Matzenah oder eine religiöse Säule - ein Gegenstand, der im jüdischen Glauben keine religiöse Verehrung erfahren darf.
Der Kerzenständer ist viktorianisch, etwa 1890-1910, von der Peking Glasmanufaktur. Diese Kerzenständer können auch bei Ebay gekauft oder in antiken Einkaufszentren gefunden werden. Er weist die natürliche Abnutzung in der schwarzen Farbe auf, durch Daumen- und Zeigefinger hervorgerufen - und scheint eine Feuersbrunst überstanden zu haben. Die Tintenfischbeine scheinen durch extreme Hitzeeinwirkung nach hinten gebogen zu sein.“

Text übernommen von www.dibbukbox.com

Die Historie der Dibbuk-Box

Zusammen mit dem ersten Käufer der Dibbuk-Box, Kevin, hat der jetzige Besitzer Jason vieles mehr über die Familie erfahren, die den Kasten schuf. Die Geschichte des Dibbuk Kastens geht bis 1930 zurück. Der Kosename der Dibbuk-Kasteneigentümerin war Havela. Sie war die 103 Jahre alte Frau, die mit dem Kasten begraben werden wollte. Havela und andere Familienmitglieder in Polen pflegten, spiritistische Sitzungen zu halten, um mit den Verstorbenen zu reden. Niemand im Besonderen, es war einfach ein Überbleibsel der viktorianischen Salonmarotten und zu dieser Zeit in Polen sehr beliebt. Es war einfach eine Art Zeitvertreib für die Abendstunden. Havela, Freunde und Familienmitglieder waren der Ansicht, einen wohlgesonnenen Geist erreicht zu haben. Nach einiger Zeit wurde es immer einfacher, mit diesem Geist über ihre spiritistische Sitzungsgruppe zu kommunizieren. Bald hatten sie regelmäßige Besprechungen mit diesem Geist. Jedoch, sobald sie nicht pünktlich beim Besuchen des Geists waren, pflegte er ihnen bei der nächsten spiritistischen Sitzung psychologischen Schaden zuzufügen, in dem er die persönlichen Geheimnissen von Mitgliedern offen legte oder ähnliche Dinge tat.

Text übernommen von www.dibbukbox.com

Kristallnacht?

An dieser Stelle ihrer Verbindungen zur anderen Welt war es die Überzeugung der spiritistischen Sitzungsgruppe, dass mehr als nur ein Geist mit ihnen kommunizierte. Es schien, dass die Geister versuchten, immer mehr Einfluss auf Entscheidungen des täglichen Lebens der spiritistischen Sitzungsgruppe zu nehmen. Dann wollte der Geist sie dazu bringen ein Ritual zu vollziehen, das ihn und andere permanent in diese Welt/Seite bringen würde. Die Gruppe entschied, dass die beste Art, den Einfluss dieses Geists zu beenden, wäre, ihn in diese Welt zu bringen und dann in eine Falle zu locken. Am 10. November 1938 versuchten sie, den(die) Geist(er) einzufangen. Sie sagten, dass dies total missglückte. Sie glaubten, dass ihre Aktion tatsächlich eine direkte Beziehung zur Kristallnacht hatte, als Juden erstmals von Deutschen angegriffen wurden, die ihre Läden zerstörten und viele aus Deutschland nach Polen deportiert wurden. Die Familie vom Dibbuk-Kasten war überzeugt, dass diese Methode des Wahnsinns und des zerbrechenden Glases mit ihrem Geist übereinstimmte.

Merkwürdigerweise ist dies die genaue Art von Schaden, den dieser Geist in Kevins Laden verursachte, als er freikam. Das Brechen all seiner Lichtinstallationen - das Verursachen von Terror bei den Angestellten und das Schaffen einer Mini-Kristallnacht im Erdgeschoss von Kevins Laden.

Der Dibbuk Kasten, den Jason jetzt besitzt, wurde ursprünglich nicht von der Gruppe verwendet, um den Geist einzufangen, sondern wurde viele Jahre später geschaffen, um den Geist zu halten, da sie dann gemeinsam versuchten, ihn zurück zu holen, um das Übel, das sie meinten verursacht zu haben, rückgängig zu machen. Diese Information stammt von einem Vetter von Havela, dem Jüngsten der Gruppe und jetzt bedauert er, an der ganzen Sache beteiligt zu sein. Die Geschichte wurde noch seltsamer. Der Geist kam von spiritistischen Sitzungen, die im Jahr 1938 vor dem II. Weltkrieg gehalten wurden…

Text übernommen von www.dibbukbox.com


„Timeline“
In der nächsten Tabelle ist dem jeweiligen Datum und dem jeweiligen Besitzer das zu der Zeit geschehene Ereignis zugeordnet. Die farblichen Markierungen machen deutlich, wann welcher Besitzer direkt mit der Box zu tun hatte.

Datum

3. und aktueller Besitzer

Jason

2. Besitzer

Collage-Student

1. Besitzer

Kevin

September 2001

 

Nachlassverkauf

September / Oktober 2001

Erster mysteriöser Vorfall in Kevins Antiquitätengeschäft

September / Oktober 2001, zwei Wochen nach dem Kauf durch Kevin

Die Box wird geöffnet

31. Oktober 2001

Geburtstag Kevins Mutter, sie erleidet Schlaganfall

Mietvertrag des Ladens wird Kevin gekündigt

1. November 2001

Kevins Mutter hasst die Box

November 2001

Die Dibbuk-Box macht die Runde

November / Dezember 2001

Kevin hat Alpträume

Zwischen Dezember 2001 und Juni 2003

Kevins Geschwister und seine Freundin haben in Gegenwart der Box die gleichen Alpträume, wie Kevin

Kevin hat massive Probleme mit der Box

Um den 10. Juni 2003

Der Student bietet auf die Box bei Ebay

 

Kevin versteigert die Box bei Ebay

Freitag, 13. Juni 2003

Jason erfährt durch Mundpropaganda von der Box und bietet bei Ebay mit, wird aber überboten

Zehn Fische sterben in Kevins Aquarium

Wenige Tage später

Der Student ersteigert die Box bei Ebay

Box wird verkauft

Kevin denkt nicht mehr an die Box

Gegen Ende Juni 2003

Als die Box beim Studenten (dem zweiten Besitzer) ankommt, fällt ein 100-jähriger Baum auf Jasons Haus

Box wird an den Studenten versendet

 

Sommer und Herbst 2003

25. August bis 31. August 2003

 

Gesundheitsprobleme und mysteriöse Dinge plagen den Studenten und seine Mitbewohner in der Wohngemeinschaft

Ab 6. Oktober 2003

Dem Studenten geht es sehr schlecht, hat Schlafprobleme

27. Januar 2004

Der Student leidet unter extremem Haarausfall

Entscheidung, die Box wieder zu verkaufen, wird getroffen

9. Februar 2004

Jason ersteigert die Box bei Ebay

Der Student versteigert die Box bei Ebay

Box wird verkauft

Zwischen Februar und Juni 2004

Jason lässt die Box und deren Inhalt untersuchen

 

26. Juni 2004

Jason besucht Kevin (den ersten Besitzer der Box)

Erster Kontakt mit Jason, dadurch wird ihm die Box in Erinnerung zurück gerufen

Ab Juni 2004

Jason sucht mit Kevin nach den Hintergründen und der Geschichte der Box

Jason sucht mit Kevin nach den Hintergründen und der Geschichte der Box

Bis heute

Hält die Box an einem geheimen Ort unter Verschluß

Trifft sich öfter mit Kevin

Trifft sich öfter mit Jason

© Tommy Tohang 2006

 

Mein persönliches Statement zu der Geschichte
Des Weiteren gibt es noch mehr Informationen zu den Hintergründen und der Historie des Kastens, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen möchte. Diese Informationen habe ich im Prinzip so übernommen, wie sie auf der Webseite zur Box http://www.dibbukbox.com zu finden sind.
Der jetzige Eigentümer hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst die komplette Geschichte des Weinschränkchens und die des darin lebenden Geistes zu dokumentieren. Er hat unendlich viele Recherchen durchgeführt und sich sehr gut informiert. Ich möchte nicht das anzweifeln, was er schrieb, doch ist für mich die Sache mit der „Kristallnacht“ zu weit hergeholt. Dass der Geist mit der „Kristallnacht“ in Verbindung steht, bezweifele ich. Woher auch immer diese Informationen stammen, daran glaube ich persönlich nicht wirklich. Wobei mir alles andere doch recht glaubhaft erscheint. Zumal die Geschichte doch sehr ausführlich beschrieben ist…

Danksagung
Vielen Dank an dieser Stelle möchte ich Nicky aus dem Team der Webseite www.geisternet.com aussprechen, die mich mit sehr vielen Infos versorgt hat. Auf der Site wird das Thema „Dibbuk-Box“ auch behandelt. Dort ist außerdem exklusiv ein Interview mit Jason, dem letzten und jetzigen Besitzer der Box zu finden.
An ihn geht auch ein Dankeschön, da er mir gestattet hat, sämtliche Infos von seiner bereits erwähnten Internetseite www.dibbukbox.com zu verwenden. Einige Stellen meines Textes habe ich fast genauso, wie sie dort zu finden sind, übernommen. Andere habe ich umgeschrieben, ohne jedoch den Sinn zu verfälschen.

Für Ergänzungen oder um Fehler zu verbessern, bitte ich um eine E-Mail an tommy (at) geisterspiegel.de oder schreibt als eingeloggtes Forummitglied in den Feedback-Thread.

Ein Feedback auf diesen Beitrag kann man als eingeloggtes Forummitglied HIER machen.

Tommy Tohang, Oktober 2006

 

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