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Kunst und Handwerk

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Das Schmieden einer Lanzenspitze

Heute wollen wir euch etwas Besonderes vorstellen und zwar das Schmieden einer Lanzenspitze!
Natürlich hat nicht jeder von euch eine eigene Schmiede zu Hause, aber das Schmieden einer Lanzenspitze ist ja auch nichts Alltägliches, jedoch dennoch eine interessante Sache. Und für jene sicherlich sehr nützlich, die sich mal mit dem Gedanken beschäftigt haben, etwas Ähnliches herzustellen.

Damit ihr sehen könnt, wie so eine Lanzenspitze hergestellt wird, haben wir euch eine Bauanleitung mit ausführlicher Beschreibung und Bildern zu Verfügung gestellt:

Bauanleitung Lanzenspitze

Einleitung

Auf dem folgenden Bild sieht man, wie das Schmiedefeuer richtig angezündet wird, denn ohne ein richtiges Feuer kann man nicht schmieden. „Wolle“, der Schmied, ist ja kein Sonnenschmied!!! Die Esse wird zunächst von Schlacke und Verunreinigungen gesäubert, so dass die Kohle gut anbrennt und eine optimale Temperatur entwickeln kann.

 

Dann nimmt man sich ein Stück Zeitungspapier und Sägespäne, knüllt dieses zusammen und zündet es an:

 

 

Um die Entzündungstemperatur zu erhöhen, kann auch noch etwas Pappe verwendet werden.

 

Wichtig ist, dass die sich entzündende Kohle mit einem Feuerhaken durchgestochert wird, da durch diesen Prozess der Schwefel in der Kohle verbrennt und Luft dem Feuer zugeführt wird. Dies ist daran zu erkennen, dass der Rauch eine gelbliche Farbe hat. Wenn dieses nicht mehr zu erkennen ist, hat die Kohle eine optimale Schmiedetemperatur und ist gut durchgebrannt.

 

Als Ausgangsmaterial für eine Lanzenspitze hat sich Federstahl bewährt. Auf dem Bild ist eine alte Blattfeder von einem Trabbi zu sehen. Die Größe des Ausgangsmaterials bestimmt letztendlich die Größe der Lanzenspitze. Vorteilhaft ist es jedoch einen flachen Stahl zu verwenden. Hierbei stört es nicht, dass die Feder gebogen ist, denn durch das Schmieden der Lanzenspitze wird das Material ohnehin gerade. Es ist daher entbehrlich, zunächst die Feder gerade zu schmieden.

 

Auf der Abzugshaube der Esse sind mit Kreide die einzelnen Arbeitsschritte skizziert, von dem Ausgangsmaterial bis zum Rollen der Tülle.

 

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von Achim Reutlinger

 

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